EB104 Gremien-Blog

401. Sitzung des Institutsrates ILR - 08.11.2017

Nachdem wir bei der letzten Sitzung des Institutsrates nicht dabei sein konnten, wer legt das auch mitten in dei Erstsemestereinführung, jetzt dann eben bei dieser Sitzung.

Es gab einige Verwirrung um neu eingeführte Berichtspunkte vom EDV Labor und der Werkstatt. Hat sich aber recht schnell geklärt.

Die Werkstatt berichtet, dass sie einen Arbeitsrückstau von etwa zwei Monaten haben. Die TU hat entschieden, keine Industriemechaniker mehr auszubilden und dementsprechend gibt es keine Azubis mehr. Die Arbeitskraft fehlt jetzt. Weiterhin müssen zwei Maschinen erneuert werden.
Dazu gab es einige Arbeitsaufträge an den Geschäftsführenden Direktor des ILR.

Es wurde befürwortet die Reihe der ILR Seminare wieder aufzunehmen. DAbei handelt es sich um Vorträge von Leuten aus Industrie und Forschung zu jeweils interessanten Themen. Im Zuge dessen wurde auch angesprochen, dass dafür entsprechend Werbung gemacht werden muss.

Es gibt demnächst wieder einen Satellitenstart der TU. Diesmal werden gleich vier Satelliten gleichzeitig gestartet. Diese sollen im Orbit ein Netzwerk bilden und die einzelnen Funktionen damit verbessern. Das ist wohl das erste Projekt dieser Art überhaupt und soll demonstrieren, wie und dass das funktioniert. Wir sind gespannt. Es wird noch daran gearbeitet eine Liveübertragung anzubieten. Termin ist momentan der 22.12.

Die Luftschiffer von Airview waren bei einer internationalen Convention in UK und dort auch sehr erfolgreich im Luftschiffrennen.

Für die Fahrradstellplätze wurden wohl vor einiger Zeit Bodenproben genommen. Man stellte Fest, es geht nicht wie geplant und wird wohl auch teurer. Mal sehen was draus wird.

Aus der Studiengangs AG Master LRT wurde der Stand berichtet. Die Überarbeitung der StuPO geht voran. Es wird drei große Bereiche geben: vertiefte Methoden, Kernmodule und Profilmodule. Uneinigekeit gibt es noch über die Verteilung von Leistungspunkten auf die Bereiche. Weiterhin werden noch Module für den Methodenbereich gesucht, die methodisches Wissen über den Bachelor hinaus und möglichst breit anwendbar vermitteln. Wenn ihr da Ideen habt, immer her damit. Das Ganze soll bis Anfang Dezember fertig sein.

Es wurde das Strategiekonzept des ILR diskutiert und beschlossen. Dazu gab es inzwischen einige Entwürfe. Daher gab es nur noch Detailfragen zu klären und einige redaktionelle Änderungen.

Das zukünftige Logo des ILR wurde ausführlich vorgestellt. Die Auswahl erfolgte auf der letzten Sitzung nach einem Wettbewerb. Der Gewinner stellte dann mal allen vor, was er sich dabei gedacht hat. Hat Hand und Fuß. Die Umsetzung, bis das überall verwendet werden kann dauert noch etwas.

War eine sehr angenehme Sitzung mit einigen wichtigen Punkten.

RN

182. Fakultätsrat der Fak 5 - 01.11.2017

Einbindung oder nicht? Sag, wie hältst du es mit Beteligung?

Das war dann auch der erste Knackpunkt im Fakultätsrat.
Es geht dabei um die geplante Klausurtagung der Fakultät, wie sie im Juni angekündigt wurde. Eingeladen wurden alle Profs. und jeweil die Fakultätsratsmitglieder der anderen Statusgruppen, bzw. je Statusgruppe zwei Personen.
Unsere Kritik daran, dass dann maximal 52 Profs. ganze sechs Leute aus anderen Gruppen gegenüber sitzen wurde nicht wirklich aufgenommen. Es wurde einerseits auf die Kosten, andererseits auf die Diskussionfähigkeit eines zu großen Gremiums verwiesen. Bisher gibt es wohl 12 Anmeldungen von Profs. Weiterhin war die Einladungsfrist über das lange Wochenende für einen Termin Ende Februar schon recht gewagt. Vor allem mit dem Terminkalender eines Studis.
In der Diskussion kam hervor, dass dort eher diskutiert, als beschlossen werden soll, und ein "Marktplatz der Ideen" geboten wird. Oder so.
Jedenfalls soll aus den Institutsentwicklungsplänen ein Fakultätsplan werden.
Dabei fehlen noch drei Pläne von Instituten und es wird wohl auch erst kurzfristig, etwa 3-4 Wochen vorher einen Entwurf für den Gesamtplan geben. Aber die Statusgruppen mögen doch bitte in Versammlungen mit allen Beteiligten darüber sprechen und die dortigen Ideen an die entsandten Vertreter*innen mitgeben. Schon komsiche Vorstellung, die einige Profs. haben, wie Beteiligung möglich ist.
Es gab in der Vergangenheit auch einmal eine offene Veranstaltung für sowas, und da tauchten weder die Massen auf, noch war irgendwer ausgeschlossen. Wäre doch ein Modell. Das Dekanat kann sich da gerne für Erfahrungsberichte an uns wenden.
Wir sind gespannt, was kommt und werden größtmögliche Beteiligung versuchen.
Herausgekommen ist übrigens, dass jetzt auch die Anzahl der Entsandten pro Statusgruppe verdoppelt wurde. Also immerhin 4 Studis. Wer da hingeht, wird noch zu klären sein. Zusagen über den Zeitraum und zu einem Termin in der Prüfungszeit sind nicht so ganz einfach.

Es wurde über die Anträge zur Fakultätsinternen Forschungsförderung berichtet. Es gab sieben Anträge die bis maximal 5.000€ gefördert werden, wenn das Fachgebiet entsprechend Geld dazu gibt. Alle Anträge wurden genehmigt und es ist noch Geld übrig.

Die Gebührenordnung für den Bezahlmaster Space Engineering wurde angepasst. Dort gab es eine Preiserhöhung für Ausgaben unter anderem im Bereich der Freien Wahl, die es sonst in keinem Bezahlstudiengang an der TU gibt.

Der Beschluss der AK zu den Übergangsfristen in die neuen StuPOs wurde wieder mit Gegenstimme von uns beschlossen.

Dann wurden noch Mitglieder für zwei Berufungskommissionen gesucht:
"Raumfahrttechnik" und "Kühlung und Schalldämpfung in Flugtriebwerken". Für die Raumfahrttechnik ist das recht problemlos bei uns Studi, für die andere suchen wir noch. Also bitte melden.

Das Institut für Strömungsmechanik und technische Akustik bekommt eine neue Juniorprofessur. Mal wieder. An dem Zuweisungsantrag wurde noch einiges kritisiert, teilweise war nicht so ganz klar, was die Professur denn nun machen soll, außer irgendwas mit Strömung und großen Datenmengen.

Und der Rest war dann vertraulich. Auch wenn es da noch etwas Aufregung um einen Berufungskommissionsbericht gab, der wohl fehlerhaft war und deshalb erst zum nächsten Mal zur Abstimmung kommt.

Das Verfahren zur Lichtenbergprofessur musste ja durch unser Statusgruppenveto vom letzten Mal nochmal abgestimmt werden. Diesmal ist es durchgegangen. Ein Gruppenveto geht eben nur einmal pro Statusgruppe.

RN

181. Fakultätsrat der Fak 5 - 11.10.2017

Leider etwas später diesmal der Bericht.

Auf der letzten Sitzung des Fakultätsrates gab es nur zwei große Themen.

Eingestiegen wurde gleich im vertraulichen Teil mit dem Verfahren um die Lichtenbergprofessur. Hier gab es erhebliche Kritik am Vorgehen mit einer parallelen Behandlung im Akadmischen Senat. Da das Ergebnis der Abstimmung im Fakultätsrat noch ausstand und ebenso die Möglichkeiten der  Fakultätsratsmitglieder auf Stellungnahmen, Sondervoten oder einem Veto einer Statusgruppe, konnte im AS nur ein unvollständiges Bild der Entscheidung der Fakultät vorliegen. Begründet wurde das damit, dass Zeitdruck sei. Keine Begründung, um demokratische Mitbestimmung so auszuhebeln. Entsprechend gab es auch ein Statusgruppenveto der Studierenden, also uns zusammen mit der anderen Liste im Fakultätsrat. Wenn schon Mist produzieren, dann bitte auf ordentlichem Weg, aber nicht so. Im AS hat die zentrale Frauenbeauftragte ebenfalls ein Veto eingelegt.
Entsprechend ist die Entscheidung vertagt.

Nach diesem hitzigen Punkt am Anfang, ging es zur Tagesordnung über.

Es wurde bekannt gegeben, dass Prof. Siegmann nun endgültig in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist.
Ebenfalls nicht mehr an der Fakultät ist Prof. Lehmann. Er wurde auf eigenen Wunsch entpflichtet.

Die Tenure-Track-Ordnung der TU Berlin wurde nun endlich diskutiert, nachdem auch ein Entwurf vorliegt. Das war beim letzten Mal ja noch nicht der Fall. Hier zeigten sich etliche Anmerkungen zu und Unklarheiten in den Regelungen. Wir sind gespannt, was davon auch umgesetzt wird.

Und das war es dann auch schon. Sonst gab es nur Kleinigkeiten.

RN

81. Sitzung der AK der Fakultät 5 - 09.10.2017

Die Sitzung der AK war notwendig, da von zentraler Stelle einige Anmerkungen zu unseren überarbeiteten Studien- und Prüfungsordnungen kamen.

Dabei ging es um die Übergangsregelung von der bisherigen StuPO zur neuen Version.

Kritisiert wurde, dass wir mit doppelter Regelstudienzeit plus zwei Semestern viel zu viel Zeit gelassen hätten. Die Konsequenz für die Verwaltung, also das Referat für Studium und Lehre, sowie das Prüfungsamt, wäre, dass bis zum Ende des Zeitraumes Äqiuvalenzlisten gepflegt werden müssen. Soweit nachvollziehbar und ein nicht unerheblicher Aufwand. Dort wurde eine Übergangsfrist von maximal zwei Semestern angeregt. Danach müssen alle noch immatrikulierten nach der neuen StuPo studieren.

Nach einiger Diskussion wurde dann vom AK Vorsitzenden der anderen Studiliste vorgeschlagen, den Zeitraum auf drei Semester festzusetzen. Dem wurde, mit Gegenstimme von uns, zugestimmt.
Wir halten die Frist grundsätzlich für zu kurz, trotz des Aufwands für die Verwaltung.
Ja, die neuen StuPOs sind besser als die bisherigen, weshalb wahrscheinlich sehr schnell viele Leute wechseln werden. Wer aber nicht möchte, sollte die Möglichkeit bekommen nach der bisherigen StuPO zu Ende zu studieren. Das lässt sich für uns auch nicht durch einen Verweis auf höheren Verwaltungsaufwand so deutlich zusammenstreichen. Die Diskussion dazu war leider nicht wirklich strukturiert.

Weiterhin wurde über eine Protokollerklärung aus dem AS diskutiert, in der es um die Zugangs- und Zulassungsordnungen ging und unsere Handhabung dieser. Wir sind nach Diskussion einiger Punkte der Protokollerklärung dazu gekommen, dass unsere Herangehensweise der beste Kompromiss aus Freiheit der Ausbildung und den Anforderungen an spezifische Masterstudiengänge ist im Zusammenhang mit der Verpflichtung entsprechende Ordnungen zu erlassen. Die angesprochenen Probleme mit der Einschränkung der Ausbildungsfreiheit, dem Aufbau von Hürden, aber auch der Orientierung von Studis im Bachelor sind uns bewusst.

Zuletzt gab es noch einen kurzen Überblick über den Fahrplan für die noch zu überarbeitenden StuPOs der Fakultät.

 

RN

180. Fakultätsrat der Fak 5 - 20.09.2017

Feriensitzung heißt nicht, dass es langweilig oder entspannt wird.

Es gab eine Anfrage zum Tutorenbudget der Fakultät, da es im AS die Behauptung eines Professors gab, die Fakultät wurde dieses gar nicht ausschöpfen. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass es sich um alte Zahlen handelte, die gerade passten, und dass das Budget fast komplett genutzt wrid. Lediglich Fluktuationen in der Stellenbesetzung erzuegen noch einen kleinen Rest von unter 1%.
Da im AS gezielt nur die Zahlen der Fakultät 5 angesprochen wurden und natürlich nicht so schnell nachprüfbar auch noch alte Zahlen, wäre es doch mal gut, das Ganze über alle Fakultäten zu bekommen. Dann kann der Herr Professor das auch mal mit seiner Fakultät vergleichen.

Weiterhin gab es eine Anfrage zu einer ähnlich gelagerten Problematik bei den WiMis und den Bestrebungen der Zentrale, sogenannte Rücklagen der Fakultäten ab einem gewissen Wert einzuziehen. Dabei stellte sich heraus, dass ein Großteil dieser "Rücklagen" eigentlich zweckgebundenes Geld ist, das zwar schon verplant, aber noch nicht ausgegeben ist. Wie zum Beispiel eine Anschaffung für eine größere Maschine, wo die Zentralverwaltung das Geld bis zur Abrechnung auf dem Fakultätskonto lässt und erst dann abbucht. Dennoch wird das Geld mitgezählt. Reichlich absurd.

Es musste ein Beschluss gefasst werden, dass und welche WiMis Abschlussarbeiten korrigieren dürfen. Das ergab sich aus einer Anforderung des Berliner Hochschulgesetzes. Reine Formsache.

Die Diskussion zur Tenure-Track-Ordnung (Juniorprofessuren, die dann höhergestuft werden) musste vertagt werden. Hier fehlte die Vorlage aus dem AS, die man diskutieren könnte.

Es wurden noch zwei Berufungskommissionen besetzt.

Professor Bardenhagen ist jetzt auch Studiengangsbeauftragter und Mitglied in der Auswahlkommission für den Master LRT.

Im Anschluss ging es um die Verteilung der WiMi Stellen an der Fakultät für das nächste Semester. Hier wurde wieder der Schlüssel 70% Lehrleistung 30% Forschung beschlossen.

Und dann gab es noch zwei Tutorenstellen für MoveIT, da dort aufgrund der Personalsituation gerade Engpass ist.

Im Vertraulichen Teil ging es dann noch heiß her. Es fehlte nur das Popcorn. Aber ist vertraulich, daher hier nicht erzählbar.

 

RN

179. Fakultätsrat der Fak 5 - 12.07.2017

Kurz aber nervig war es diesmal.

Zu beschließen gab es diverse Studien- und Prüfungsordnungen, die in letzter Zeit durch die Ausbildungskommission gegangen sind.
Die Meisten StuPOs wurden denn auch im Block abgestimmt.

Einzig die Schiffs- und Meerestechnik musste gesondert behandelt werden. Dort wurde vom Studiengangsbeauftragten die übliche Regelung zu den Modulen, die nicht in die Endnote eingehen (25% Regelung) nicht akzeptiert. Stattdessen sollten nur Module aus der Freien Wahl und das Praktikum dort eingehen. Diese Regelung erachten wir Studis als nicht Studifreundlich und auch unfair gegenüber den anderen Studierenden der Fakultät, bzw. den Schiffbauer*innen. Die Diskussionen dazu gehen nun schon seit etlichen Jahren und immer im gleichen Kreis. So auch jetzt wieder im Fakultätsrat. Die Tatsache, dass die Noten weiterhin auf dem Zeugnis stehen, ist inzwischen angekommen. Dass der übergeordnete Beschluss des Akademischen Senats die Intention des Berliner Hochschulgesetzes (BerlHG) nach Meinung vieler nicht wiedergibt, ist ebenso ein Teil der Debatte. Dabei geht es um die Senkung der Prüfungslast im BerlHG gegenüber dem Nichteingehen in die Endnote an der TU. Kann man so sehen, muss man nicht. Ganz sicher ist der Fakultätsrat aber die Falsche Bühne für die Auseinandersetzung dazu. Und jedem Prof. steht es natürlich frei, die Prüfungslast selbst zu senken, indem keine Noten mehr gegeben werden, sondern nur noch das Bestehen gewertet wird. Machen nur die wenigsten.

In Endeffekt wurde die Regelung wie in allen anderen Studiengängen mit den Stimmen der Studis, der Somis, eines WiMi und des Dekans gegen drei professorale Stimmen bei vier Enthaltungen angenommen. Wir freuen uns schon auf die nächste Runde der gleichen Diskussion.

Die Modullisten für das nächste Semester wurden beschlossen, auch im Block. Dazu hatte die AK ja schon getagt.

Dann gab es eine Änderung im Prüfungsausschuss Maschinenbau. Hier ist Herr Liebich zurückgetreten und Herr Meyer übernimmt. Hoffentlich auch den Posten des Prüfungsobmannes, aber dazu muss er vom Prüfungsausschuss gewählt werden.

Es gab noch eine kurze Diskussion über die Termine der Fakultätsratssitzungen im Wintersemester.
Beschlossen wurden:

20.09.
11.10.
01.11.
22.11.
13.12.
17.01.
14.02.
14.03.

Jeweils 14Uhr im H4105.

Es gab noch eine Ergänzungsvereinbarung mit der Charite zu beschließen. Die Verhandlungen laufen dazu schon lange und das war bereits mehrmals Thema, daher nichts kritisches.

Und das Verkehrswesenseminar bekommt sofort eine WiMi Stelle wieder zugewiesen, da dort gerade massiver Personalmangel herrscht. Von vier Stellen ist nur eine besetzt. Klar, alle Welt sucht gerade massiv Verkehrsplaner. Und die bieten meist mehr, als die TU.

Es gab noch einen Bericht zur Professorenvollversammlung letzte Woche.
Dabei wurde über die interne Forschungsförderung gesprochen, über die Nutzung von Haushaltsmitteln für Forschung nach dem Ruhestand, über Nachwuchsförderung und über einen möglichen Lehrpreis der Fakultät. Mal sehen, was da konkret draus wird.

RN

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