EB104 Gremien-Blog

77. Sitzung der AK der Fakultät 5 - 19.07.2017

Mal wieder Ausbildungskommission.

Zunächst gab es die Konstituierung der neuen Ausbildungskommission, da eine neue Amtszeit seit April läuft.

Im Vorfeld gab es dazu Gespräche zwischen uns und Sputnik. Leider wurden alle Kompromissvorschläge zum Vorsitz von dort abgelehnt, so dass es eine Kampfabstimmung gab. Unsere Kritik war dabei die Form der Sitzungsleitung. Es war in letzter Zeit eher chaotisch und der Vorsitzende hatte weder den Überblick, noch die Kontrolle über das Geschehen.
Es wurde dann mit 4 zu 3 Stimmen der alte Vorsitzende bestätigt.

Für den Stellvertreterposten gab es bisher die Vereinbarung, die Gruppe, die nicht den Vorsitz macht, macht Stellvertreter. Auch das wurde offensichtlich aufgekündigt. Ebenfalls per Kampfabstimmung mit 4 zu 3 wurde auch hier jemand von Sputnik gewählt.

Guter Stil ist anders.

Und entsprechend der bisherigen Erfahrungen lief die Sitzung dann auch.

Inhaltlich gab es die StuPO Master Schiffs- und Meerestechnik zu besprechen. Mit Anmerkungen der AK wurde diese dann beschlossen.
Eine wesentliche Änderungen gegenüber dem Entwurf des Fachgebiets ist die Regelung zur Berechnung der Abschlussnote (25% Regelung). Das Fachgebiet möchte das komplett aus der freien Wahl haben und sonst nichts. Das lehnen wir aus diversen Gründen ab. Nicht nur, würde das die Abschlussnote tendentiell verschlechtern, es entspricht auch nicht dem, was in der Fakultät Konsens ist, und was gut für die Studis verhandelt wurde. Nämlich, dass generell die schlechtesten Noten dafür herangezogen werden.

Für die Masterarbeit wurde noch ein geänderter Text zu Verlängerungen eingefügt. Da gab es eine neue Vorlage vom berliner Senat, die auch inhaltlich besser ist, als die bisherige.

Die Zugangs- und Zulassungsordnung für dem Master SMT wurde in ein neues Template übertragen und soll dann auf der nächsten Sitzung beschlossen werden. Wir müssen erstmal sehen, ob noch alles da ist. Etwas verwirrend so ein Übergang.

Es wurden die nächsten Sitzungstermine festgelegt und auch gleich mit Inhalten versehen. Da hat sich inzwischen einiges angestaut.

Deshalb trifft sich die AK am 23.06. und am 30.06. wieder und bespricht zunächst die StuPOs für die Bachelor Maschinenbau und PI, und dann die Master PI, Planung und Betrieb, Fahrzeugtechnik und Human Factors. Die sind alle schon recht weit und wir hoffen, die noch rechtzeitig durchzubekommen, damit das bis zum nächsten Sommersemester in Kraft tritt.
Die anderen Masterstudiengänge sind noch nicht so weit und kommen dann später.

Treffen ist jeweils 10 Uhr. Der Raum ist noch nicht fest, kann aber natürlich dann bei uns erfragt werden.

Zur StuPO Maschinenbau gab es schon eine Vorabinformation.
Die Konstruktionslehre wurde inhaltlich und formal umgestaltet. Es gibt dann einen Zeichenkurs, und dann drei Module KL1-3 die den Inhalt der Konstruktionlehre behandeln. Für Verkehrswesen und andere wird es ein Servicemodul geben, in dem der Zeichenkurs ein Teil ist. Weiterhin wird es ein Einführungsmodul für den Maschinenbau geben. Sehr praktisch ausgerichtet. Und die Mathemodule werden neu sortiert.

Das sind so die wesentlichen Änderungen, die kommen werden.
Natürlich betrifft einiges davon auch das Verkehrswesen. Das wird man dann dort berücksichtigen müssen.

 

RN

178. Fakultätsrat der Fak 5 - 14.06.2017

Die Sitzungsfestigkeit des Gremienstudis bemisst sich in der Konzentrationsfähigkeit ohne Sauerstoff, Nahrung und Toilette über einen längeren Zeitraum.

Es ging lang und es wurde wild in der Tagesordnung herumgesprungen, dass selbst der Dekan teilweise nicht mehr wusste, wo wir gerade sind. In der Tagesordnung wurden noch einige Punkte eingefügt, was auch zur Verwirrung beitrug.

Zunächst hatten wir angemerkt, dass es nicht schön ist, wenn Unterlagen, zumal auch noch umfangreiche, erst einen Tag vor der Sitzung online gestellt werden. Etwas Zeit zum Lesen ist dann doch noch nötig.
War jetzt nicht ganz so schlimm, aber das sollte nicht vorkommen.

Die Open Access Policy der TU wurde vorgestellt. Bisher nur als Entwurf, soll diese demnächst als Richtlinie und Hilfestellung für Publikationen dienen. Hintergrund sind einmal die Verhandlungen mit den großen Wissenschaftsverlagen, die auf Kosten der Allgemeinheit mit öffentlich finanzierter Forschung und ehrenamtlichen Gutachtern richtig Rendite einfahren. So 40% stehen da im Raum, oder etliche zig Millionen.
Das soll so nicht weitergehen, daher geht die Wissenschaft immer mehr in Richtung Open Access. Und natürlich geht es auch darum, die Sichtbarkeit der Forschung zu erhöhen und die Wisssenschaft zu stärken ,wenn Wissen eben nicht nur auf exklusiven Plattformen zur Verfügung steht.
Die Uni unterstützt da sehr gut und will das weiter ausbauen.
Bei Bedarf gerne an die Open Access Beauftragte oder die Unibibliothek wenden.

Dann gab es die Vorstellung eines Studienreformprojekts zur Funkkommunikation und Robotik im Weltraum. Ausgehend von den Raumfahrern und deren Roverlabor zusammen mit der Studivereinigung der Amatuerfunker an der TU und einem Fachgebiet der Informatik, soll es dort Module zu Kommunikation mit Satteliten, Rovern und die Entwicklung von Rovern geben.
Wird demnächst kommen und geht dann auch in die Studiengänge der Fakultät ein.

Es gab einen Bericht zum 1000 Professuren Programm.
Der TU Antrag ist fristgerecht abgegeben worden mit 25 Stellen. Von der Fakultät 5 sind vier Anträge dabei, wie in der Sondersitzung beschlossen. Ganz vorne stehen aber natürlich Anträge mit Exzellenzclustern. Ob die dann auch durchgehen, ist eine andere Sache. Eine Antwort vom Bundesministerium gibt es wohl bis Ende September. Dann kann auch mit dem weiteren Verfahren begonnen werden.

Für die noch nicht besetzten Kommissionen der Fakultät wurden Mitglieder benannt. Auch wenn es immernoch einige Lücken gibt, wird es langsam vollständig. Um den Prüfungsausschuss Space Engineering gab es noch etwas Verwirrung. Das wird geklärt.

Ein Entwurf zum neuen Berufungsleitfaden der TU wurde durch die Vizepräsidentin für Forschung und Berufungen vorgestellt. Dieser beschreibt den Prozess, die Verantwortlichkeiten und alles, was es bei Berufungsverfahren zu beachten gibt. 50 Seiten Dokument.
Dazu gab es einige Anmerkungen, und es werden bestimmt noch mehr.
Einige Inhalte, die bei uns an der Fakultät auf Unverständnis stoßen, weil sie selbstverständlich oder zu bürokratisch sind, werden wohl woanders eben nicht beachtet, weshalb das jetzt mal festgehalten werden musste und Formulare nötig wurden.
Manchmal fragt man sich nach solchen Ausführungen echt, was die anderen Fakultäten so für Mist produzieren.

Das Institut für Konstruktion, Mikro- und Medizintechnik (IKMM) möchte sich gerne umbenennen. Mikrotechnik gibt es nicht mehr und so dachte man sich einen neuen Namen aus: Institut für Maschinenkonstruktion und Systemtechnik (IMS). Teil der Begründung war, dass man jetzt noch die Konstruktion macht, die Medizintechnik, Systemtechnik, Gender und Diversity, sowie Agrartechnik. Wäre da nicht der Name: Diversitygerechte Konstruktion von Medizin- und Agrarsystemen (DKMA) sinnvoller? ;-)

Zwei Zuweisungsanträge wurden behandelt und beschlossen. "Technische Systeme im demographischen Wandel" und "Cyber-physikalische Systeme im Maschinenbau". Im Prinzip die Ausarbeitungen der in der Sondersitzung beschlossenen Innovationsprofessuren, auf die die Fakultät sich bewerben möchte. Die Anträge waren unterschiedlich weit fertig und sollen nochmal zur Korrektur verschickt werden, wenn sie dann in endgültiger Form vorliegen. Inhaltlich wird sich da nicht mehr viel ändern. Das muss aber noch vor der nächsten Sitzung beim Präsidum eingereicht werden.

Es wurde ein Zuweisungsantrag für eine Stiftungsprofessur in Kooperation mit dem DLR beschlossen. Es geht um "Verkehrs- und Mobilitätsmanagement".

Die Stiftungsprofessur "Mehrkörperdynamik in der Luft- und Raumfahrt" soll auch zugewiesen werden.
Dort gibt es schon jemanden, es wurde nur der Satz mit der Möglichkeit der Verlängerung der Stelle vergessen. Also muss formal eine Neuzuweisung erfolgen. Das hatten wir auch im Institutsrat des ILR schon. Nervig, aber nicht zu ändern.

Die Strategieplanung der Fakultät soll neu aufgestellt werden. Dazu hat sich das Dekanat mit den Instituten verständigt. Diese sollen zunächst einen eigenen Plan entwickeln, gerne auch visionär und nicht nur "wir sind toll und wollen so bleiben". Im Anschluss wird das Dekanat daraus einen Vorschlag für die Fakultät machen und diesen dann in der Fakultät diskutieren. Abschließen soll es eine Klausurtagung der Fakultät geben, auf der das Ganze dann endgültig festgeklopft werden soll.
Der Zeitplan sieht vor, die Pläne der Institute bis Ende Oktober zu haben und den Dekanatsentwurf im Wintersemester zu behandeln, mit Klausurtagung Ende des Wintersemesters.
Wir sind gespannt und erhoffen uns außer Diskussionen und Häppchen nicht viel davon.

Der Rest war dann vertraulich.

RN

398. Sitzung des Institutsrates ILR - 31.05.2017

Der Institutsrat hat sich mal wieder getroffen.

Die Studiengangs AG für den Master Luft- und Raumfahrttechnik wird sich demnächst wieder treffen. Alle Fachgebiete sollten ja Empfehlungen für Studienverläufe erstellen, auf deren Grundlage dann über eine Überarbeitung des Masters nachgedacht wird. Inzwischen liegen von fast allen Fachgebieten diese Pläne vor. Wenn Ihr noch Anregungen habt, sagt Bescheid, wir nehmen das dann mit.

Für die Professur Flugführung und Luftverkehr ist der Ruf an den Erstplatzierten ergangen. Jetzt wird verhandelt.

Die Professur Mehrkörperdynamik in der Luft- und Raumfahrt, eine Kooperation mit dem DLR, muss verlängert werden. Dazu braucht es eine Neuausschreibung, da vergessen wurde eine Verlängerungsoption mit in den Text zu schreiben. Ist an anderen Instituten auch schon passiert und unnötiger Aufwand, aber formal notwendig. Bei allen Professuren nach dem ersten Auftraten dieser Problematik wurde das schon eingefügt. Es betrifft also nur noch wenige Kooperationen. Im neuen Text steht es dann natürlich auch drin.

Es wurde über die Offenhaltung der Seminarräume am ILR für Lerngruppen gesprochen. Ein wiederkehrendes Thema.
Der Lernraum F121 ist einfach sehr klein und Leute wollen Hausaufgaben machen oder zusammen lernen. Es ist leider nicht so einfach möglich, die Räume nach 19Uhr offen zu halten. Ihr könnt Über Frau Halacz (F219) einen Raum auch für länger buchen. Das geht aber natürlich nicht spontan.
Deshalb soll eine Auflistung an der TU vorhandener offener Lernräume im Foyer ausgehängt werden.
Eine Auflistung findet Ihr auch bei der Freitagsrunde und natürlich könnt Ihr auch im EB104 lernen. Wir sind meist auch Abends da.

Und das war es dann auch schon.

RN

177. Fakultätsrat der Fak 5 - 10.05.2017

Die erste reguläre Sitzung der neuen Amtszeit.

Zunächst gab es aber einen Lehrvortrag im Rahmen einer Habilitation zum Thema "Das Hertzsche Kontaktproblem" aus der Reibungsmechanik. Spannend und auch gut rübergebracht. Für heftige Mechanik sehr verständlich und anschaulich erklärt. Wer schon immer mal wissen wollte, was passiert, wenn, zwei aus dem Vollen gefräste, Todessterne zusammenstoßen oder ob sich eine schwere oder leichte Bowlingkugel länger dreht, bekam eine Antwort. Und auch die Antwort warum.

Danach folgte die reguläre Sitzung des Fakultätsrates.

Diverse Formalien wurden im Block behandelt. Der Punkt ist normalerweise leer. Da es hauptsächlich eben Formalien waren und Dinge, die schon längst besprochen waren, geht das mit der Blockabstimmung schneller. Eine Neuerung zu bisherigen Amtszeiten.

Ein Antrag für eine Innovationsprofessur vom IWF kam wohl zu spät für den Fakultätsrat, was aber auch am Termin der Sondersitzung lag. Der Antrag wurde vom IWF dann auch zurückgezogen. Aus unserer Sicht wäre der auch nicht zustimmungsfähig gewesen. Z.B. Die Internationalität der Professur mit der Verwendung von englischen Fachbegriffen zu begründen und für den Wettbewerb mit anderen Unis anzuführen, dass ein Namensbestandteil nirgends sonst auftaucht ist schon echt schwach, dazu kommt noch die nicht vorhandene Beschreibung der Lehre, die es geben sollte. Das kann das IWF auch besser.

Aber zurück zu den behandelten Punkten.

Diverse Beauftragte der Fakultät und Mitglieder der Kommissionen mussten neu gewählt und bestimtm werden. Für die Berufungskommissionen wurden logischerweise die bisherigen Mitglieder bestätigt. Die sollen ja das Verfahren zuende führen können. Muss aber formal neu beschlossen werden.

Da aufgefallen ist, dass die Strategie AG nicht mehr wirklich arbeitsfähig ist und das eher ander Struktur, als an den Leuten liegt, soll ein neues Verfahren zur strategischen Planung ausprobiert werden.
Grob sollen die Institute sich selbst Gedanken machen und das dann in eine Gesamtstrategie der Fakultät zusammengeführt werden. Dazu soll es eine Klausurtagung des Fakultätsrates geben und im gesamten Prozess auch mehr als nur die Gremienvertretungen eingebunden werden. Ganz am Ende soll noch eine große Präsentation und Diskussion im Fakultätsrat stehen. Konkrete Vorschläge dazu will das Dekanat dann demnächst mal machen. Wir sind gespannt und erwarten nicht allzuviel davon. Man kennt ja seine Pappenheimer.

Die Ausbildungskommission muss natürlich auch neu besetzt werden. Dazu gab es einige Konfusuion bei den WiMis.
Wir werden uns demnächst hoffentlich endlich mit der anderen Studiliste treffen und mal sehen, wie die Besetzung aussehen wird. Bis dahin bleibt erstmal die alte AK im Amt.

Es wird am 05.07.2017 eine weitere Sondersitzung geben. Da auf der letzten Sondersitzung sehr viele ungewöhnliche Professuren behandelt wurden, war keine Zeit mehr für die reguläre Sondersitzung zur Zuweisung von Professuren. Daher ein zweiter Termin. Behandelt werden die vorgezogenen Neubesetzungen der Raumfahrttechnik und der Neuroergonomie.

Die Verteilung der Haushaltsstellen für WiMis wurde mal wieder beschlossen. Wie bisher erfolgt die Verteilung nach der 70:30 Formel. Mehr Infos dazu gibt es in einem Semesterrundschreiben.

Es gab Anträge auf zusätzliche Tutorenstellen. Daraufhin entbrannte eine diskussion über die Tutorenverteilung auf Fakultätseben und zentraler Ebene. Ein wesentliches Problem ist, dass die zentrale Verteilung noch von 2012 ist und seitdem nicht mehr aktualisiert wurde. Das wird wohl auch frühestens in 1,5 Jahren passieren. Momentan laufen dazu diverse Gespräche. Das entspricht jedenfalls schon lange nicht mehr der Realität und neu hinzugekommene Module sind gar nicht betrachtet.
Die Tutorenstellen wurden genehmigt.

Es folgte der vertrauliche Teil.

Darin gab es eine größere  und teils etwas absurde Diskussion um die Verlängerung von WiMis für die Promotion über die regulären fünf Jahre hinaus.

Und es gab die schriftliche Antwort auf unsere Anfrage zur Rüstungsforschung an der Fakultät, die wir zur letzten Sitzung gestellt hatten. Die Vertraulichkeit wurde damit begründet, dass sonst jeweils die Projektverantwortlichen gefragt werden müssten, ob sie die Forschungsinhalte öffentlich machen, bevor die Frage beantwortet werden könnte. Naja. So sieht das jedenfalls wohl die Rechtsabteilung.
Daher gibt es hier auch keine Inhalte zu lesen.
Was aber geht ist die Zusammenfassung:

Es gibt keine Rüstungsforschung an der Fakultät. Schlimmstenfalls Grundlagenforschung, die Dual-Use-möglich wäre, wenn man denn darauf eine Anwendung erforscht. Also weit weg von jeglicher konkreten Anwendung. Insofern eine positive Antwort. Wenn auch schade, dass wir da nicht konkreter werden können.

 

RN

Sondersitzung Fakultätsrat der Fak 5 - 26.04.2017

Die heutige Sondersitzung war voll mit Inhalt und definitiv Popcornfähig.

Zugleich war es die erste Sitzung für den neuen Dekan Prof. Kraft.
Man kann sagen, er macht das ganz gut. Etwas "wordy" würde man im Englischen sagen, aber doch strukturiert und zielorientiert. Leider nicht immer hilfreich für den TOP. Manchmal ist es auch wichtig ausführlicher zu beraten. Aber dazu gleich mehr.

Los ging es mit diversen Beschlüssen zur Tagesordnung und zum Verfahren der Diskussion über die eingereichten Zuweisungsanträge, bzw. Anträge auf Professuren. Komplette Zuweisungsanträge sind es ja noch nicht.

Hier wurde beschlossen nach der jeweiligen Vorstellung nur Fragen zum Antrag zu stellen, damit das strukturiert abläuft. Soweit unkritisch. Es wurde aber auch beschlossen, keine Diskussion zu allen Anträgen zusammen durchzuführen. Diese wäre aus unserer Sicht aber notwendig, da es schon um die zukünftige Aufstellung der Fakultät und die weitere Entwicklung geht. Das wurde mit Verweis auf den schwammigen Fakultätsentwicklungsplan abgelehnt. Aber strategische Planung findet schon lange nicht mehr statt. Nicht erst seit dieser Sitzung und deswegen ist der Plan auch so schwammig.

Dann ging es an die Vorstellung der Anträge auf das 1000 Professuren Programm der Bundesregierung. Hier gibt es befristet Stellen zu bekommen, die dann verstetigt werden sollen. Die Fakultät darf bis zu vier Anträge in einer Reihung an den Akademischen Senat weiterreichen, über die dann dort entschieden wird.

Es waren sieben Anträge gestellt worden. Von Stellen, die offensichtlich genau das machen, was woanders schon passiert (namentlich die Anträge aus dem ISTA), bis zu wirklich interessanten Dingen war alles dabei. Die Anträge sind in den Unterlagen zum Fakultätsrat zu finden. Link siehe unten.

Es wurde im Anschluss an die Vorstellung eine Reihung erstellt. Diese enthält alle sieben Anträge mit Option des Nachrückens, wenn einer der ersten vier zurück zieht. 1."Big Data in der Fahrzeugtechnik", 2.Open-Source Produktentwicklung für nachhaltige partizipative Produktion", 3."Technologien sicherheitskritischer Systeme", 4."Alternative Brennstoffe und nachhaltige Verbrennung", 5."Software für sicherheitskritische, eingebettete Systeme im Verkehrswesen", 6."Digital integrierte Produktion - maschinelle Intelligenz", 7."Energiespeicherung und flexible Energieumwandlung".
Zunächst werden aber nur die ersten vier weitergegeben.

Wir sind gespannt, was nun dabei rauskommt.

Danach ging es um einen zweiten Bereich der 1000 Professuren. Dort ist die vorgezogene Neubesetzung von Professuren möglich.
Dazu gab es einen Antrag und der hatte es in sich.

Im Institut für Strömungsmechanik und technische Akustik (ISTA) reden gewisse Leute nicht miteinander. Namentlich die Professoren Thamsen und Paschereit. Die beiden können sich gar nicht leiden und das merkt man immer wieder.
Mit dem Antrag von Prof. Paschereit sollte ganz offensichtlich die Nachfolge von Prof. Thamsen geregelt werden, obwohl dieser noch fast zehn Jahre an der TU ist. Weiterhin sollte eine komplette Neuausrichtung erfolgen, hin zu Themen, die Paschereit macht. Die Lehre sollte noch einige Aspekte vom jetzigen Programm von Prof. Thamsen abdecken, aber auch nur wenig.

In der Vorstellung erwähnte Paschereit dann, dass man ja dann wenn Thamsen geht, eine Übergangslösung finden könnte, bis Paschereit auch geht und man dann dessen Stelle wieder für die Thamsen Nachfolge nimmt. Jaja, ist klar. In zehn Jahren fließt viel Wasser den Rhein runter. Zumal dann auch klar ist, dass Thamsen keine langfristigen Forschungsprojekte aquirieren kann, weil die Stelle weg ist, wenn er geht.
Dazu gab es noch nicht abgesprochene Beschlüsse des Insitutsrates und mehr. Es wurde richtig Kindergarten.

Schlussendlich hat sich der Fakultätsrat nicht darauf eingelassen und den Antrag einstimmig abgelehnt. Wir jedenfalls fühlten uns richtig verarscht und das muss nicht.

Danach wurde noch über Anträge zu Innovationsprofessuren beraten. Dazu gibt es zwar noch keine Kriterien, die wurden parallel im AS behandelt, aber bis Ende Mai ist Frist zur Einreichung.

Hier gab es wieder einen Antrag vom ISTA, der zwar thematisch interessant, aber nicht wirklich innovativ war. Und auch keine Unterlagen hatte. Paschereit erklärte das damit, dass ja nur ein Name gefordert war, womit er zwar formal Recht hat, was das Präsidium angeht, der Fakultätsrat aber dann doch schon auch mehr wissen möchte. Die Präsentation hat das dann nicht mehr rausgeholt.

Der Antrag vom IPA befasst sich mit dem demographischen Wandel, technischen Systemen und Verkehr. Sehr spannend, und gibt es so auch noch nicht in der näheren Umgebung.

Und einen Antrag vom IKMM zu vernetzten Maschinen.

Die Anträge vom IPA und vom IKMM wurden angenommen und müssen noch an die hoffentlich bald kommende Ausschreibung angepasst werden.

Prof. Paschereit ist nach der Abstimmung etwas wütend rausgestürmt.

Auf der nächsten Fakultätsratssitzung am 10. Mai ist nochmal die Möglichkeit, für die Innovationsprofessuren Anträge einzureichen. Das IWF hat schon angekündigt dies zu tun.

Dann war Schluss. Endlich.


RN


Die Unterlagen sind nur vom TU Netz aus einsehbar.

http://www.vm.tu-berlin.de/menue/einrichtungen/gremien/fakultaetsrat/fakrat_2015_2017/

397. Sitzung des Institutsrates ILR - 19.04.2017

Eigentlich gab es gar nichts zu besprechen, aber dafür eine Stunde lang.

Tatsächlich stand kein Punkt auf der Tagesordnung. Im Laufe der Sitzung ergaben sich aber doch einige Punkte, über die diskutiert wurde.

Die Berufungsverhandlungen zur Aerodynamik laufen. Man ist zuversichtlich, dass da bald ein neuer Prof. kommt.

Beim Fahrradkonzept gibt es etwas Bewegung. Es war wohl jemand da und hat den Platz ausgemessen. Sonst gab es von der Bauabteilung nur eine nichtssagende Standardmail auf die Nachfrage, wie es denn nun aussieht. Der Ausmesser zeigte sich optimistisch, dass es aber noch in diesem Jahr erste neue Fahrradständer gibt. Mal sehen.

Das akademische Auslandsamt und dort besonders die für das ERASMUS Programm zuständigen Leute, sind der Meinung, nicht nur die fachlichen Gutachten an die Fachgebiete zu delegieren, sondern auch die Verwaltung und Koordination mit den ausländischen Unis. Das ist nicht zu leisten und dafür ist auch eigentlich das Auslandsamt da. Hier gibt es wohl ein größeres Kommunikationsproblem. Es soll dazu Gespräche mit dem Auslandsamt geben.

Die PEGASUS-AIAA Konferenz hat Anfang April am ILR stattgefunden. Großer Erfolg. Alle waren begeistert und glücklich. Der Dank gilt allen organisatorisch Beteiligten. Es wird dazu demnächst auch einen Abschlussbericht geben.

Im Zuge der Konferenzvorbereitung ist mal wieder aufgefallen, dass das aktuelle Logo des ILR nicht in einer sinnvollen Auflösung vorhanden ist. Und es müsste mal aktualisiert werden. Dazu soll es einen Wettbewerb geben. Demnächst gibt es dazu mehr Informationen.

Das Auswahlverfahren für den Master LRT hat mal wieder stattgefunden. Inzwischen ist die Bewerberlage wieder wie vor der Einführung der Zugangs- und Zulassungsordnung. Das war also dann wirklich nur der Effekt der Umstellung mit den wenigen Bewerbungen der letzten Semester. Aufgefallen ist, dass immernoch häufig die unterlagen nicht vollständig sind. Hier soll mit dem Immaamt geredet werden, dass die Studis besser informiert werden.

Die Empfehlungspläne für Studienrichtungen im Master LRT sind im ersten Entwurf verschickt worden. Dazu soll es Anfang bis Mitte Mai eine Sitzung der Studiengangs-AG geben.

Am 24.04. 18 Uhr im F11 gibt es durch die DGLR einen Vortrag mit dem Testpiloten der A350 zum Flugzeug. Hingehen erwünscht.

Ganz schön viel, für wenig Tagesordnung.

 

RN

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