EB104 Gremien-Blog

179. Fakultätsrat der Fak 5 - 12.07.2017

Kurz aber nervig war es diesmal.

Zu beschließen gab es diverse Studien- und Prüfungsordnungen, die in letzter Zeit durch die Ausbildungskommission gegangen sind.
Die Meisten StuPOs wurden denn auch im Block abgestimmt.

Einzig die Schiffs- und Meerestechnik musste gesondert behandelt werden. Dort wurde vom Studiengangsbeauftragten die übliche Regelung zu den Modulen, die nicht in die Endnote eingehen (25% Regelung) nicht akzeptiert. Stattdessen sollten nur Module aus der Freien Wahl und das Praktikum dort eingehen. Diese Regelung erachten wir Studis als nicht Studifreundlich und auch unfair gegenüber den anderen Studierenden der Fakultät, bzw. den Schiffbauer*innen. Die Diskussionen dazu gehen nun schon seit etlichen Jahren und immer im gleichen Kreis. So auch jetzt wieder im Fakultätsrat. Die Tatsache, dass die Noten weiterhin auf dem Zeugnis stehen, ist inzwischen angekommen. Dass der übergeordnete Beschluss des Akademischen Senats die Intention des Berliner Hochschulgesetzes (BerlHG) nach Meinung vieler nicht wiedergibt, ist ebenso ein Teil der Debatte. Dabei geht es um die Senkung der Prüfungslast im BerlHG gegenüber dem Nichteingehen in die Endnote an der TU. Kann man so sehen, muss man nicht. Ganz sicher ist der Fakultätsrat aber die Falsche Bühne für die Auseinandersetzung dazu. Und jedem Prof. steht es natürlich frei, die Prüfungslast selbst zu senken, indem keine Noten mehr gegeben werden, sondern nur noch das Bestehen gewertet wird. Machen nur die wenigsten.

In Endeffekt wurde die Regelung wie in allen anderen Studiengängen mit den Stimmen der Studis, der Somis, eines WiMi und des Dekans gegen drei professorale Stimmen bei vier Enthaltungen angenommen. Wir freuen uns schon auf die nächste Runde der gleichen Diskussion.

Die Modullisten für das nächste Semester wurden beschlossen, auch im Block. Dazu hatte die AK ja schon getagt.

Dann gab es eine Änderung im Prüfungsausschuss Maschinenbau. Hier ist Herr Liebich zurückgetreten und Herr Meyer übernimmt. Hoffentlich auch den Posten des Prüfungsobmannes, aber dazu muss er vom Prüfungsausschuss gewählt werden.

Es gab noch eine kurze Diskussion über die Termine der Fakultätsratssitzungen im Wintersemester.
Beschlossen wurden:

20.09.
11.10.
01.11.
22.11.
13.12.
17.01.
14.02.
14.03.

Jeweils 14Uhr im H4105.

Es gab noch eine Ergänzungsvereinbarung mit der Charite zu beschließen. Die Verhandlungen laufen dazu schon lange und das war bereits mehrmals Thema, daher nichts kritisches.

Und das Verkehrswesenseminar bekommt sofort eine WiMi Stelle wieder zugewiesen, da dort gerade massiver Personalmangel herrscht. Von vier Stellen ist nur eine besetzt. Klar, alle Welt sucht gerade massiv Verkehrsplaner. Und die bieten meist mehr, als die TU.

Es gab noch einen Bericht zur Professorenvollversammlung letzte Woche.
Dabei wurde über die interne Forschungsförderung gesprochen, über die Nutzung von Haushaltsmitteln für Forschung nach dem Ruhestand, über Nachwuchsförderung und über einen möglichen Lehrpreis der Fakultät. Mal sehen, was da konkret draus wird.

RN

Sondersitzung Fakultätsrat der Fak 5 - 05.07.2017

Da die Sondersitzung im April sich diesmal mit vielen Anträgen zu Innovationsstellen und dem 1000 Professuren Programm befasst hatte, mussten die regulären Zuweisungsanträge extra behandelt werden.

Es geb zwei Anträge auf zwei Stellen.

"Kongnitionspsychologie und Kognitive Ergonomie" am IPA und "Raumfahrttechnik" am ILR.

Beide Professuren sind noch besetzt, aber die Stelleninhaber gehen demnächst in den verdienten Ruhestand. Daher ist eine rechtzeitige Antragstellung wichtig, um einen Übergang zu gewährleisten.

Die Vorstellungen waren solide bis gut. Die Anträge ebenso. Kein Konfliktpotential vorhanden.

Beide Anträge wurden einstimmig beschlossen. Alles sehr harmonisch.

 

RN

178. Fakultätsrat der Fak 5 - 14.06.2017

Die Sitzungsfestigkeit des Gremienstudis bemisst sich in der Konzentrationsfähigkeit ohne Sauerstoff, Nahrung und Toilette über einen längeren Zeitraum.

Es ging lang und es wurde wild in der Tagesordnung herumgesprungen, dass selbst der Dekan teilweise nicht mehr wusste, wo wir gerade sind. In der Tagesordnung wurden noch einige Punkte eingefügt, was auch zur Verwirrung beitrug.

Zunächst hatten wir angemerkt, dass es nicht schön ist, wenn Unterlagen, zumal auch noch umfangreiche, erst einen Tag vor der Sitzung online gestellt werden. Etwas Zeit zum Lesen ist dann doch noch nötig.
War jetzt nicht ganz so schlimm, aber das sollte nicht vorkommen.

Die Open Access Policy der TU wurde vorgestellt. Bisher nur als Entwurf, soll diese demnächst als Richtlinie und Hilfestellung für Publikationen dienen. Hintergrund sind einmal die Verhandlungen mit den großen Wissenschaftsverlagen, die auf Kosten der Allgemeinheit mit öffentlich finanzierter Forschung und ehrenamtlichen Gutachtern richtig Rendite einfahren. So 40% stehen da im Raum, oder etliche zig Millionen.
Das soll so nicht weitergehen, daher geht die Wissenschaft immer mehr in Richtung Open Access. Und natürlich geht es auch darum, die Sichtbarkeit der Forschung zu erhöhen und die Wisssenschaft zu stärken ,wenn Wissen eben nicht nur auf exklusiven Plattformen zur Verfügung steht.
Die Uni unterstützt da sehr gut und will das weiter ausbauen.
Bei Bedarf gerne an die Open Access Beauftragte oder die Unibibliothek wenden.

Dann gab es die Vorstellung eines Studienreformprojekts zur Funkkommunikation und Robotik im Weltraum. Ausgehend von den Raumfahrern und deren Roverlabor zusammen mit der Studivereinigung der Amatuerfunker an der TU und einem Fachgebiet der Informatik, soll es dort Module zu Kommunikation mit Satteliten, Rovern und die Entwicklung von Rovern geben.
Wird demnächst kommen und geht dann auch in die Studiengänge der Fakultät ein.

Es gab einen Bericht zum 1000 Professuren Programm.
Der TU Antrag ist fristgerecht abgegeben worden mit 25 Stellen. Von der Fakultät 5 sind vier Anträge dabei, wie in der Sondersitzung beschlossen. Ganz vorne stehen aber natürlich Anträge mit Exzellenzclustern. Ob die dann auch durchgehen, ist eine andere Sache. Eine Antwort vom Bundesministerium gibt es wohl bis Ende September. Dann kann auch mit dem weiteren Verfahren begonnen werden.

Für die noch nicht besetzten Kommissionen der Fakultät wurden Mitglieder benannt. Auch wenn es immernoch einige Lücken gibt, wird es langsam vollständig. Um den Prüfungsausschuss Space Engineering gab es noch etwas Verwirrung. Das wird geklärt.

Ein Entwurf zum neuen Berufungsleitfaden der TU wurde durch die Vizepräsidentin für Forschung und Berufungen vorgestellt. Dieser beschreibt den Prozess, die Verantwortlichkeiten und alles, was es bei Berufungsverfahren zu beachten gibt. 50 Seiten Dokument.
Dazu gab es einige Anmerkungen, und es werden bestimmt noch mehr.
Einige Inhalte, die bei uns an der Fakultät auf Unverständnis stoßen, weil sie selbstverständlich oder zu bürokratisch sind, werden wohl woanders eben nicht beachtet, weshalb das jetzt mal festgehalten werden musste und Formulare nötig wurden.
Manchmal fragt man sich nach solchen Ausführungen echt, was die anderen Fakultäten so für Mist produzieren.

Das Institut für Konstruktion, Mikro- und Medizintechnik (IKMM) möchte sich gerne umbenennen. Mikrotechnik gibt es nicht mehr und so dachte man sich einen neuen Namen aus: Institut für Maschinenkonstruktion und Systemtechnik (IMS). Teil der Begründung war, dass man jetzt noch die Konstruktion macht, die Medizintechnik, Systemtechnik, Gender und Diversity, sowie Agrartechnik. Wäre da nicht der Name: Diversitygerechte Konstruktion von Medizin- und Agrarsystemen (DKMA) sinnvoller? ;-)

Zwei Zuweisungsanträge wurden behandelt und beschlossen. "Technische Systeme im demographischen Wandel" und "Cyber-physikalische Systeme im Maschinenbau". Im Prinzip die Ausarbeitungen der in der Sondersitzung beschlossenen Innovationsprofessuren, auf die die Fakultät sich bewerben möchte. Die Anträge waren unterschiedlich weit fertig und sollen nochmal zur Korrektur verschickt werden, wenn sie dann in endgültiger Form vorliegen. Inhaltlich wird sich da nicht mehr viel ändern. Das muss aber noch vor der nächsten Sitzung beim Präsidum eingereicht werden.

Es wurde ein Zuweisungsantrag für eine Stiftungsprofessur in Kooperation mit dem DLR beschlossen. Es geht um "Verkehrs- und Mobilitätsmanagement".

Die Stiftungsprofessur "Mehrkörperdynamik in der Luft- und Raumfahrt" soll auch zugewiesen werden.
Dort gibt es schon jemanden, es wurde nur der Satz mit der Möglichkeit der Verlängerung der Stelle vergessen. Also muss formal eine Neuzuweisung erfolgen. Das hatten wir auch im Institutsrat des ILR schon. Nervig, aber nicht zu ändern.

Die Strategieplanung der Fakultät soll neu aufgestellt werden. Dazu hat sich das Dekanat mit den Instituten verständigt. Diese sollen zunächst einen eigenen Plan entwickeln, gerne auch visionär und nicht nur "wir sind toll und wollen so bleiben". Im Anschluss wird das Dekanat daraus einen Vorschlag für die Fakultät machen und diesen dann in der Fakultät diskutieren. Abschließen soll es eine Klausurtagung der Fakultät geben, auf der das Ganze dann endgültig festgeklopft werden soll.
Der Zeitplan sieht vor, die Pläne der Institute bis Ende Oktober zu haben und den Dekanatsentwurf im Wintersemester zu behandeln, mit Klausurtagung Ende des Wintersemesters.
Wir sind gespannt und erhoffen uns außer Diskussionen und Häppchen nicht viel davon.

Der Rest war dann vertraulich.

RN

177. Fakultätsrat der Fak 5 - 10.05.2017

Die erste reguläre Sitzung der neuen Amtszeit.

Zunächst gab es aber einen Lehrvortrag im Rahmen einer Habilitation zum Thema "Das Hertzsche Kontaktproblem" aus der Reibungsmechanik. Spannend und auch gut rübergebracht. Für heftige Mechanik sehr verständlich und anschaulich erklärt. Wer schon immer mal wissen wollte, was passiert, wenn, zwei aus dem Vollen gefräste, Todessterne zusammenstoßen oder ob sich eine schwere oder leichte Bowlingkugel länger dreht, bekam eine Antwort. Und auch die Antwort warum.

Danach folgte die reguläre Sitzung des Fakultätsrates.

Diverse Formalien wurden im Block behandelt. Der Punkt ist normalerweise leer. Da es hauptsächlich eben Formalien waren und Dinge, die schon längst besprochen waren, geht das mit der Blockabstimmung schneller. Eine Neuerung zu bisherigen Amtszeiten.

Ein Antrag für eine Innovationsprofessur vom IWF kam wohl zu spät für den Fakultätsrat, was aber auch am Termin der Sondersitzung lag. Der Antrag wurde vom IWF dann auch zurückgezogen. Aus unserer Sicht wäre der auch nicht zustimmungsfähig gewesen. Z.B. Die Internationalität der Professur mit der Verwendung von englischen Fachbegriffen zu begründen und für den Wettbewerb mit anderen Unis anzuführen, dass ein Namensbestandteil nirgends sonst auftaucht ist schon echt schwach, dazu kommt noch die nicht vorhandene Beschreibung der Lehre, die es geben sollte. Das kann das IWF auch besser.

Aber zurück zu den behandelten Punkten.

Diverse Beauftragte der Fakultät und Mitglieder der Kommissionen mussten neu gewählt und bestimtm werden. Für die Berufungskommissionen wurden logischerweise die bisherigen Mitglieder bestätigt. Die sollen ja das Verfahren zuende führen können. Muss aber formal neu beschlossen werden.

Da aufgefallen ist, dass die Strategie AG nicht mehr wirklich arbeitsfähig ist und das eher ander Struktur, als an den Leuten liegt, soll ein neues Verfahren zur strategischen Planung ausprobiert werden.
Grob sollen die Institute sich selbst Gedanken machen und das dann in eine Gesamtstrategie der Fakultät zusammengeführt werden. Dazu soll es eine Klausurtagung des Fakultätsrates geben und im gesamten Prozess auch mehr als nur die Gremienvertretungen eingebunden werden. Ganz am Ende soll noch eine große Präsentation und Diskussion im Fakultätsrat stehen. Konkrete Vorschläge dazu will das Dekanat dann demnächst mal machen. Wir sind gespannt und erwarten nicht allzuviel davon. Man kennt ja seine Pappenheimer.

Die Ausbildungskommission muss natürlich auch neu besetzt werden. Dazu gab es einige Konfusuion bei den WiMis.
Wir werden uns demnächst hoffentlich endlich mit der anderen Studiliste treffen und mal sehen, wie die Besetzung aussehen wird. Bis dahin bleibt erstmal die alte AK im Amt.

Es wird am 05.07.2017 eine weitere Sondersitzung geben. Da auf der letzten Sondersitzung sehr viele ungewöhnliche Professuren behandelt wurden, war keine Zeit mehr für die reguläre Sondersitzung zur Zuweisung von Professuren. Daher ein zweiter Termin. Behandelt werden die vorgezogenen Neubesetzungen der Raumfahrttechnik und der Neuroergonomie.

Die Verteilung der Haushaltsstellen für WiMis wurde mal wieder beschlossen. Wie bisher erfolgt die Verteilung nach der 70:30 Formel. Mehr Infos dazu gibt es in einem Semesterrundschreiben.

Es gab Anträge auf zusätzliche Tutorenstellen. Daraufhin entbrannte eine diskussion über die Tutorenverteilung auf Fakultätseben und zentraler Ebene. Ein wesentliches Problem ist, dass die zentrale Verteilung noch von 2012 ist und seitdem nicht mehr aktualisiert wurde. Das wird wohl auch frühestens in 1,5 Jahren passieren. Momentan laufen dazu diverse Gespräche. Das entspricht jedenfalls schon lange nicht mehr der Realität und neu hinzugekommene Module sind gar nicht betrachtet.
Die Tutorenstellen wurden genehmigt.

Es folgte der vertrauliche Teil.

Darin gab es eine größere  und teils etwas absurde Diskussion um die Verlängerung von WiMis für die Promotion über die regulären fünf Jahre hinaus.

Und es gab die schriftliche Antwort auf unsere Anfrage zur Rüstungsforschung an der Fakultät, die wir zur letzten Sitzung gestellt hatten. Die Vertraulichkeit wurde damit begründet, dass sonst jeweils die Projektverantwortlichen gefragt werden müssten, ob sie die Forschungsinhalte öffentlich machen, bevor die Frage beantwortet werden könnte. Naja. So sieht das jedenfalls wohl die Rechtsabteilung.
Daher gibt es hier auch keine Inhalte zu lesen.
Was aber geht ist die Zusammenfassung:

Es gibt keine Rüstungsforschung an der Fakultät. Schlimmstenfalls Grundlagenforschung, die Dual-Use-möglich wäre, wenn man denn darauf eine Anwendung erforscht. Also weit weg von jeglicher konkreten Anwendung. Insofern eine positive Antwort. Wenn auch schade, dass wir da nicht konkreter werden können.

 

RN

Sondersitzung Fakultätsrat der Fak 5 - 26.04.2017

Die heutige Sondersitzung war voll mit Inhalt und definitiv Popcornfähig.

Zugleich war es die erste Sitzung für den neuen Dekan Prof. Kraft.
Man kann sagen, er macht das ganz gut. Etwas "wordy" würde man im Englischen sagen, aber doch strukturiert und zielorientiert. Leider nicht immer hilfreich für den TOP. Manchmal ist es auch wichtig ausführlicher zu beraten. Aber dazu gleich mehr.

Los ging es mit diversen Beschlüssen zur Tagesordnung und zum Verfahren der Diskussion über die eingereichten Zuweisungsanträge, bzw. Anträge auf Professuren. Komplette Zuweisungsanträge sind es ja noch nicht.

Hier wurde beschlossen nach der jeweiligen Vorstellung nur Fragen zum Antrag zu stellen, damit das strukturiert abläuft. Soweit unkritisch. Es wurde aber auch beschlossen, keine Diskussion zu allen Anträgen zusammen durchzuführen. Diese wäre aus unserer Sicht aber notwendig, da es schon um die zukünftige Aufstellung der Fakultät und die weitere Entwicklung geht. Das wurde mit Verweis auf den schwammigen Fakultätsentwicklungsplan abgelehnt. Aber strategische Planung findet schon lange nicht mehr statt. Nicht erst seit dieser Sitzung und deswegen ist der Plan auch so schwammig.

Dann ging es an die Vorstellung der Anträge auf das 1000 Professuren Programm der Bundesregierung. Hier gibt es befristet Stellen zu bekommen, die dann verstetigt werden sollen. Die Fakultät darf bis zu vier Anträge in einer Reihung an den Akademischen Senat weiterreichen, über die dann dort entschieden wird.

Es waren sieben Anträge gestellt worden. Von Stellen, die offensichtlich genau das machen, was woanders schon passiert (namentlich die Anträge aus dem ISTA), bis zu wirklich interessanten Dingen war alles dabei. Die Anträge sind in den Unterlagen zum Fakultätsrat zu finden. Link siehe unten.

Es wurde im Anschluss an die Vorstellung eine Reihung erstellt. Diese enthält alle sieben Anträge mit Option des Nachrückens, wenn einer der ersten vier zurück zieht. 1."Big Data in der Fahrzeugtechnik", 2.Open-Source Produktentwicklung für nachhaltige partizipative Produktion", 3."Technologien sicherheitskritischer Systeme", 4."Alternative Brennstoffe und nachhaltige Verbrennung", 5."Software für sicherheitskritische, eingebettete Systeme im Verkehrswesen", 6."Digital integrierte Produktion - maschinelle Intelligenz", 7."Energiespeicherung und flexible Energieumwandlung".
Zunächst werden aber nur die ersten vier weitergegeben.

Wir sind gespannt, was nun dabei rauskommt.

Danach ging es um einen zweiten Bereich der 1000 Professuren. Dort ist die vorgezogene Neubesetzung von Professuren möglich.
Dazu gab es einen Antrag und der hatte es in sich.

Im Institut für Strömungsmechanik und technische Akustik (ISTA) reden gewisse Leute nicht miteinander. Namentlich die Professoren Thamsen und Paschereit. Die beiden können sich gar nicht leiden und das merkt man immer wieder.
Mit dem Antrag von Prof. Paschereit sollte ganz offensichtlich die Nachfolge von Prof. Thamsen geregelt werden, obwohl dieser noch fast zehn Jahre an der TU ist. Weiterhin sollte eine komplette Neuausrichtung erfolgen, hin zu Themen, die Paschereit macht. Die Lehre sollte noch einige Aspekte vom jetzigen Programm von Prof. Thamsen abdecken, aber auch nur wenig.

In der Vorstellung erwähnte Paschereit dann, dass man ja dann wenn Thamsen geht, eine Übergangslösung finden könnte, bis Paschereit auch geht und man dann dessen Stelle wieder für die Thamsen Nachfolge nimmt. Jaja, ist klar. In zehn Jahren fließt viel Wasser den Rhein runter. Zumal dann auch klar ist, dass Thamsen keine langfristigen Forschungsprojekte aquirieren kann, weil die Stelle weg ist, wenn er geht.
Dazu gab es noch nicht abgesprochene Beschlüsse des Insitutsrates und mehr. Es wurde richtig Kindergarten.

Schlussendlich hat sich der Fakultätsrat nicht darauf eingelassen und den Antrag einstimmig abgelehnt. Wir jedenfalls fühlten uns richtig verarscht und das muss nicht.

Danach wurde noch über Anträge zu Innovationsprofessuren beraten. Dazu gibt es zwar noch keine Kriterien, die wurden parallel im AS behandelt, aber bis Ende Mai ist Frist zur Einreichung.

Hier gab es wieder einen Antrag vom ISTA, der zwar thematisch interessant, aber nicht wirklich innovativ war. Und auch keine Unterlagen hatte. Paschereit erklärte das damit, dass ja nur ein Name gefordert war, womit er zwar formal Recht hat, was das Präsidium angeht, der Fakultätsrat aber dann doch schon auch mehr wissen möchte. Die Präsentation hat das dann nicht mehr rausgeholt.

Der Antrag vom IPA befasst sich mit dem demographischen Wandel, technischen Systemen und Verkehr. Sehr spannend, und gibt es so auch noch nicht in der näheren Umgebung.

Und einen Antrag vom IKMM zu vernetzten Maschinen.

Die Anträge vom IPA und vom IKMM wurden angenommen und müssen noch an die hoffentlich bald kommende Ausschreibung angepasst werden.

Prof. Paschereit ist nach der Abstimmung etwas wütend rausgestürmt.

Auf der nächsten Fakultätsratssitzung am 10. Mai ist nochmal die Möglichkeit, für die Innovationsprofessuren Anträge einzureichen. Das IWF hat schon angekündigt dies zu tun.

Dann war Schluss. Endlich.


RN


Die Unterlagen sind nur vom TU Netz aus einsehbar.

http://www.vm.tu-berlin.de/menue/einrichtungen/gremien/fakultaetsrat/fakrat_2015_2017/

175. und 176. Fakultätsrat der Fak 5 - 29.03.2017

Los Wochos, wie immer beim Amtszeitenwechsel. Auch im Fakultätsrat gab es zwei Sitzungen.

In der 175. Sitzung hat sich der neue Fakultätsrat konstituiert.

Neuer Dekan ist Prof. Kraft.

Prodekane sind für

- Studium und Lehre: Prof. Meyer

- Forschung: Prof. von Wagner

- Nachwuchs und Human Resources: Prof. Manzey

Damit war die Konstituierung auch schon um. Demnächst müssen dann die Ausbildungskommission und einige andere Unterkommissionen besetzt werden.

 

In der 176. Sitzung gab es zunächst einmal eine längere Diskussion um die Tagesordnung. Kein Scherz.

Wir hatten eine schriftliche Anfrage zur Rüstungsforschung an der Fakultät gestellt. Diese ist im vertraulichen Teil gelandet, obwohl die Anfrage auf öffentlichen Informationen beruht. Begründet wurde die Vertraulichkeit mit den Forschungsinhalten. Naja. Wir wurden dann überstimmt, und es blieb im vertraulichen Teil.

Prof. Feufel hat im November neu an der Fakultät angefangen und stellte sich kurz vor.

Dann ging es um die neuen Studien- und Prüfungsordnungen für den Bachelor und den Master PI. Hierzu gab es ungewöhnlicherweise den originalen Textentwurf der Studiengangs AG und daneben die Beschlüsse der Ausbildungskommission dazu. Sonst wurden die gleich eingearbeitet.

Wenn man sich ansieht, was die Beschlüsse waren, wird auch klar, warum so verfahren wurde.

Es ging zum ersten darum, im Bachelor eine Freiversuchsregelung im ersten Semester einzuführen. Analog zu der Regelung bei den Wi-Ings. Das wurde auch allgemein als positiv angesehen und bis auf eine Enthaltung bei den Profs fand das Zustimmung.

Zum Zweiten ging es um die Regelung, was denn in die Endnote eingerechnet wird. Die berühmte 25% Regelung. Die AK wollte die Abschlussarbeit nicht davon ausnehmen und die wie ein normales Modul behandeln. Das sahen die Profs. bis auf Ausnahmen nicht so. Obwohl der Fall, dass die Abschlussarbeit zu den schlechtesten Noten zählt, nun wirklich sehr selten ist und die Note natürlich weiterhin auf dem Zeugnis steht.

Da war dann von Selbstbetrug, sich lächerlich machen etc. die Rede. Kein Kommentar dazu. Das lohnt nicht.

Im Endeffekt wurde das mit professoraler Mehrheit abgelehnt.

Wichtig dabei ist, dass PI der Pilot für die Überarbeitung der StuPOs ist, und die anderen Ordnungen sich daran anpassen werden.

Die Zugangs- und Zulassungsordnung für den Master PI war dann weniger kritisch, weil zulassungsfrei und daher nur die Prüfung der fachlichen Voraussetzungen drin steht.

Es gibt nun endlich einen neuen Beauftragten für die "Plattform zur Umsetzung der forschungsorientierten Gleichstellungsstandards". Prof. Liebich war schon vor einiger Zeit zurückgetreten. Und es scheint nicht so wichtig zu sein, dass man sich da kümmern müsste. Prof. Meyer wird das jetzt übernehmen.

Es wurde eine Berufungskommission für Neuroadaptive Systeme eingesetzt. Dort werden noch Studis gesucht. Besonders an dem Verfahren ist, dass es eine Berufung ad Personam sein soll und der Kandidat schon feststeht. Es geht also nur noch darum, zu prüfen, ob der auch dazu in der Lage ist.

Die Kooperationsvereinbarung mit der BeSpace GmbH wurde verlängert. Der Master Space Engineering wird um Kapazitäten erweitert.

Und dann kam der vertrauliche Teil. In dem wir erfahren haben, dass unsere Anfrage dann doch zur nächsten Sitzung erst beantwortet wird.

RN

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