EB104 Gremien-Blog

183. Fakultätsrat der Fak 5 - 22.11.2017

Eine ewig lange Sitzung.

Zunächst wurde vom Dekan berichtet, wie der Stand zur Lichtenbergprofessur ist. Dort ist ein mächtiger Formaler Fehler aufgetreten und deswegen wurde das Verfahren in letzter Sekunde durch das Präsidium gestoppt. Nichts, was man noch korrigieren könnte. Die Sache ist also erledigt. Ich werde das demnächst mal im Ganzen ausführlicher darstellen.

Im Zuge dessen hat die Fakultät auch noch eine Vorladung aus dem Präsidium bekommen, da in letzter Zeit bei einigen Berufungsverfahren der Fakultät Qualitätsmängel aufgetreten sind. Das führte zu einer Diskussion um interne und externe Richtlinien und Regelungen für solche Verfahren, die immernoch sehr ungenau sind. Nebenbei ändern sich die auch mal und laufende Verfahren bekommen Probleme.
Dennoch ist die Qualität der Berichte solcher Verfahren sehr unterschiedlich, ja nach dem, wer den Bericht schreibt. Das wurde auch im vertraulichen Teil wieder deutlich, in dem einige solcher Berichte behandelt wurden. Einer gleich mal als Beispiel, wie es nicht geschrieben werden sollte.

Weiterhin wird die Fakultät beim Präsidium über die Innovationsprofessuren reden. Davon haben wir keine einzige der beantragten bekommen. Die Begründungen des Präsidiums dazu, "Passt nicht in das Portfolio der Fakultät", sind teilweise ungenau, unkonkret oder schlicht unverständlich. Hier soll es dann doch mal konkrete Gründe geben und transparente Verfahren.

Es wird vom Präsidium die Einrichtung einer Postgraduate School geplant, in der Doktoranden besser betreut werden können, als bisher. Dies hängt mit dem Exzellenzantrag der TU zusammen und soll vor allem für die Exzellenzcluster wirksam werden. Gleichzeit macht man sich Gedanken, wie der formal mögliche Weg vom BSc direkt zum Dr. möglich gemacht wird. Das geht tatsächlich, ist aber nicht unbedingt zu empfehlen.

Die VaBeNe (Absolventenfeier der Fakultät) findet am Freitag statt. Ab 15Uhr im Audimax. Hingehen, gibt Häppchen.

Für die Fakultätsklausurtagung fehlen noch zwei Entwicklungsplände von Instituten. Abgabeschluss war Ende Oktober. Mal sehen, wann da etwas kommt.

Die Frauenförderung an der Fakultät wurde evaluiert. Das ist jedes Jahr nötig und entsprechend gibt es einen Bericht. Es soll von den Frauenbeauftragten ausgehend eine breitere Information zu sexueller Belästigung und Anlaufstellen für Betroffene geben. Wir helfen gern bei der Information.

Dann gab es Besuch vom VP2 Heiß und dem Team um das SAP Projekt. Es wurde der aktuelle Zeitplan und einige andere Dinge vorgestellt. Die TU hat wohl im Pilotbetrieb des SLM-Teil, also dem was uns Studis betrifft, einiges gelernt. Vieles davon dürfte vorher schon bekannt gewesen sein, zumindest bei Leuten, die nicht nur auf das Geld sehen.
Jedenfalls soll das System stückweise in den nächsten Jahren in Betrieb gehen.
Die ersten Verwaltungsfunktionen kommen zum Jahresbeginn. Anfang 2019 dann der Rest. Die Studiverwaltung wird voraussichtlich erst zum SoSe 2020 umgestellt. Es sei denn, es gibt noch einen weiteren Pilotbetrieb mit anderen Studiengängen. Geplant war ja eigentlich 2018.
Man wird sehen. Ach, und teurer wird es auch.

Das Fachgebiet Fluidsystemdynamik wechselt vom ISTA zum IMS. Im ISTA gab es diverse Grabenkämpfe der beteiligten Profs., mal sehen, ob es dann besser läuft.

Da ILR hat noch einen Antrag auf zusätzliches technisches Personal gestellt, wie schon im Institutsrat besprochen.
Daraus entwickelte sich eine größere Diskussion.
Es wird wohl demnächst über die Fakultät zusätzliches Personal geben. Wie genau und was da im Antrag stehen soll, wird demnächst bekannt gegeben. Entsprechend wurde der Antrag vertagt.

Der vertrauliche Teil hielt dann auch noch etliche Debatten bereit. Nicht zuletzt um den verkorksten Berufungsbericht.

Wesentlich später als üblich war dann endlich Ende.

RN

182. Fakultätsrat der Fak 5 - 01.11.2017

Einbindung oder nicht? Sag, wie hältst du es mit Beteligung?

Das war dann auch der erste Knackpunkt im Fakultätsrat.
Es geht dabei um die geplante Klausurtagung der Fakultät, wie sie im Juni angekündigt wurde. Eingeladen wurden alle Profs. und jeweil die Fakultätsratsmitglieder der anderen Statusgruppen, bzw. je Statusgruppe zwei Personen.
Unsere Kritik daran, dass dann maximal 52 Profs. ganze sechs Leute aus anderen Gruppen gegenüber sitzen wurde nicht wirklich aufgenommen. Es wurde einerseits auf die Kosten, andererseits auf die Diskussionfähigkeit eines zu großen Gremiums verwiesen. Bisher gibt es wohl 12 Anmeldungen von Profs. Weiterhin war die Einladungsfrist über das lange Wochenende für einen Termin Ende Februar schon recht gewagt. Vor allem mit dem Terminkalender eines Studis.
In der Diskussion kam hervor, dass dort eher diskutiert, als beschlossen werden soll, und ein "Marktplatz der Ideen" geboten wird. Oder so.
Jedenfalls soll aus den Institutsentwicklungsplänen ein Fakultätsplan werden.
Dabei fehlen noch drei Pläne von Instituten und es wird wohl auch erst kurzfristig, etwa 3-4 Wochen vorher einen Entwurf für den Gesamtplan geben. Aber die Statusgruppen mögen doch bitte in Versammlungen mit allen Beteiligten darüber sprechen und die dortigen Ideen an die entsandten Vertreter*innen mitgeben. Schon komsiche Vorstellung, die einige Profs. haben, wie Beteiligung möglich ist.
Es gab in der Vergangenheit auch einmal eine offene Veranstaltung für sowas, und da tauchten weder die Massen auf, noch war irgendwer ausgeschlossen. Wäre doch ein Modell. Das Dekanat kann sich da gerne für Erfahrungsberichte an uns wenden.
Wir sind gespannt, was kommt und werden größtmögliche Beteiligung versuchen.
Herausgekommen ist übrigens, dass jetzt auch die Anzahl der Entsandten pro Statusgruppe verdoppelt wurde. Also immerhin 4 Studis. Wer da hingeht, wird noch zu klären sein. Zusagen über den Zeitraum und zu einem Termin in der Prüfungszeit sind nicht so ganz einfach.

Es wurde über die Anträge zur Fakultätsinternen Forschungsförderung berichtet. Es gab sieben Anträge die bis maximal 5.000€ gefördert werden, wenn das Fachgebiet entsprechend Geld dazu gibt. Alle Anträge wurden genehmigt und es ist noch Geld übrig.

Die Gebührenordnung für den Bezahlmaster Space Engineering wurde angepasst. Dort gab es eine Preiserhöhung für Ausgaben unter anderem im Bereich der Freien Wahl, die es sonst in keinem Bezahlstudiengang an der TU gibt.

Der Beschluss der AK zu den Übergangsfristen in die neuen StuPOs wurde wieder mit Gegenstimme von uns beschlossen.

Dann wurden noch Mitglieder für zwei Berufungskommissionen gesucht:
"Raumfahrttechnik" und "Kühlung und Schalldämpfung in Flugtriebwerken". Für die Raumfahrttechnik ist das recht problemlos bei uns Studi, für die andere suchen wir noch. Also bitte melden.

Das Institut für Strömungsmechanik und technische Akustik bekommt eine neue Juniorprofessur. Mal wieder. An dem Zuweisungsantrag wurde noch einiges kritisiert, teilweise war nicht so ganz klar, was die Professur denn nun machen soll, außer irgendwas mit Strömung und großen Datenmengen.

Und der Rest war dann vertraulich. Auch wenn es da noch etwas Aufregung um einen Berufungskommissionsbericht gab, der wohl fehlerhaft war und deshalb erst zum nächsten Mal zur Abstimmung kommt.

Das Verfahren zur Lichtenbergprofessur musste ja durch unser Statusgruppenveto vom letzten Mal nochmal abgestimmt werden. Diesmal ist es durchgegangen. Ein Gruppenveto geht eben nur einmal pro Statusgruppe.

RN

181. Fakultätsrat der Fak 5 - 11.10.2017

Leider etwas später diesmal der Bericht.

Auf der letzten Sitzung des Fakultätsrates gab es nur zwei große Themen.

Eingestiegen wurde gleich im vertraulichen Teil mit dem Verfahren um die Lichtenbergprofessur. Hier gab es erhebliche Kritik am Vorgehen mit einer parallelen Behandlung im Akadmischen Senat. Da das Ergebnis der Abstimmung im Fakultätsrat noch ausstand und ebenso die Möglichkeiten der  Fakultätsratsmitglieder auf Stellungnahmen, Sondervoten oder einem Veto einer Statusgruppe, konnte im AS nur ein unvollständiges Bild der Entscheidung der Fakultät vorliegen. Begründet wurde das damit, dass Zeitdruck sei. Keine Begründung, um demokratische Mitbestimmung so auszuhebeln. Entsprechend gab es auch ein Statusgruppenveto der Studierenden, also uns zusammen mit der anderen Liste im Fakultätsrat. Wenn schon Mist produzieren, dann bitte auf ordentlichem Weg, aber nicht so. Im AS hat die zentrale Frauenbeauftragte ebenfalls ein Veto eingelegt.
Entsprechend ist die Entscheidung vertagt.

Nach diesem hitzigen Punkt am Anfang, ging es zur Tagesordnung über.

Es wurde bekannt gegeben, dass Prof. Siegmann nun endgültig in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist.
Ebenfalls nicht mehr an der Fakultät ist Prof. Lehmann. Er wurde auf eigenen Wunsch entpflichtet.

Die Tenure-Track-Ordnung der TU Berlin wurde nun endlich diskutiert, nachdem auch ein Entwurf vorliegt. Das war beim letzten Mal ja noch nicht der Fall. Hier zeigten sich etliche Anmerkungen zu und Unklarheiten in den Regelungen. Wir sind gespannt, was davon auch umgesetzt wird.

Und das war es dann auch schon. Sonst gab es nur Kleinigkeiten.

RN

180. Fakultätsrat der Fak 5 - 20.09.2017

Feriensitzung heißt nicht, dass es langweilig oder entspannt wird.

Es gab eine Anfrage zum Tutorenbudget der Fakultät, da es im AS die Behauptung eines Professors gab, die Fakultät wurde dieses gar nicht ausschöpfen. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass es sich um alte Zahlen handelte, die gerade passten, und dass das Budget fast komplett genutzt wrid. Lediglich Fluktuationen in der Stellenbesetzung erzuegen noch einen kleinen Rest von unter 1%.
Da im AS gezielt nur die Zahlen der Fakultät 5 angesprochen wurden und natürlich nicht so schnell nachprüfbar auch noch alte Zahlen, wäre es doch mal gut, das Ganze über alle Fakultäten zu bekommen. Dann kann der Herr Professor das auch mal mit seiner Fakultät vergleichen.

Weiterhin gab es eine Anfrage zu einer ähnlich gelagerten Problematik bei den WiMis und den Bestrebungen der Zentrale, sogenannte Rücklagen der Fakultäten ab einem gewissen Wert einzuziehen. Dabei stellte sich heraus, dass ein Großteil dieser "Rücklagen" eigentlich zweckgebundenes Geld ist, das zwar schon verplant, aber noch nicht ausgegeben ist. Wie zum Beispiel eine Anschaffung für eine größere Maschine, wo die Zentralverwaltung das Geld bis zur Abrechnung auf dem Fakultätskonto lässt und erst dann abbucht. Dennoch wird das Geld mitgezählt. Reichlich absurd.

Es musste ein Beschluss gefasst werden, dass und welche WiMis Abschlussarbeiten korrigieren dürfen. Das ergab sich aus einer Anforderung des Berliner Hochschulgesetzes. Reine Formsache.

Die Diskussion zur Tenure-Track-Ordnung (Juniorprofessuren, die dann höhergestuft werden) musste vertagt werden. Hier fehlte die Vorlage aus dem AS, die man diskutieren könnte.

Es wurden noch zwei Berufungskommissionen besetzt.

Professor Bardenhagen ist jetzt auch Studiengangsbeauftragter und Mitglied in der Auswahlkommission für den Master LRT.

Im Anschluss ging es um die Verteilung der WiMi Stellen an der Fakultät für das nächste Semester. Hier wurde wieder der Schlüssel 70% Lehrleistung 30% Forschung beschlossen.

Und dann gab es noch zwei Tutorenstellen für MoveIT, da dort aufgrund der Personalsituation gerade Engpass ist.

Im Vertraulichen Teil ging es dann noch heiß her. Es fehlte nur das Popcorn. Aber ist vertraulich, daher hier nicht erzählbar.

 

RN

179. Fakultätsrat der Fak 5 - 12.07.2017

Kurz aber nervig war es diesmal.

Zu beschließen gab es diverse Studien- und Prüfungsordnungen, die in letzter Zeit durch die Ausbildungskommission gegangen sind.
Die Meisten StuPOs wurden denn auch im Block abgestimmt.

Einzig die Schiffs- und Meerestechnik musste gesondert behandelt werden. Dort wurde vom Studiengangsbeauftragten die übliche Regelung zu den Modulen, die nicht in die Endnote eingehen (25% Regelung) nicht akzeptiert. Stattdessen sollten nur Module aus der Freien Wahl und das Praktikum dort eingehen. Diese Regelung erachten wir Studis als nicht Studifreundlich und auch unfair gegenüber den anderen Studierenden der Fakultät, bzw. den Schiffbauer*innen. Die Diskussionen dazu gehen nun schon seit etlichen Jahren und immer im gleichen Kreis. So auch jetzt wieder im Fakultätsrat. Die Tatsache, dass die Noten weiterhin auf dem Zeugnis stehen, ist inzwischen angekommen. Dass der übergeordnete Beschluss des Akademischen Senats die Intention des Berliner Hochschulgesetzes (BerlHG) nach Meinung vieler nicht wiedergibt, ist ebenso ein Teil der Debatte. Dabei geht es um die Senkung der Prüfungslast im BerlHG gegenüber dem Nichteingehen in die Endnote an der TU. Kann man so sehen, muss man nicht. Ganz sicher ist der Fakultätsrat aber die Falsche Bühne für die Auseinandersetzung dazu. Und jedem Prof. steht es natürlich frei, die Prüfungslast selbst zu senken, indem keine Noten mehr gegeben werden, sondern nur noch das Bestehen gewertet wird. Machen nur die wenigsten.

In Endeffekt wurde die Regelung wie in allen anderen Studiengängen mit den Stimmen der Studis, der Somis, eines WiMi und des Dekans gegen drei professorale Stimmen bei vier Enthaltungen angenommen. Wir freuen uns schon auf die nächste Runde der gleichen Diskussion.

Die Modullisten für das nächste Semester wurden beschlossen, auch im Block. Dazu hatte die AK ja schon getagt.

Dann gab es eine Änderung im Prüfungsausschuss Maschinenbau. Hier ist Herr Liebich zurückgetreten und Herr Meyer übernimmt. Hoffentlich auch den Posten des Prüfungsobmannes, aber dazu muss er vom Prüfungsausschuss gewählt werden.

Es gab noch eine kurze Diskussion über die Termine der Fakultätsratssitzungen im Wintersemester.
Beschlossen wurden:

20.09.
11.10.
01.11.
22.11.
13.12.
17.01.
14.02.
14.03.

Jeweils 14Uhr im H4105.

Es gab noch eine Ergänzungsvereinbarung mit der Charite zu beschließen. Die Verhandlungen laufen dazu schon lange und das war bereits mehrmals Thema, daher nichts kritisches.

Und das Verkehrswesenseminar bekommt sofort eine WiMi Stelle wieder zugewiesen, da dort gerade massiver Personalmangel herrscht. Von vier Stellen ist nur eine besetzt. Klar, alle Welt sucht gerade massiv Verkehrsplaner. Und die bieten meist mehr, als die TU.

Es gab noch einen Bericht zur Professorenvollversammlung letzte Woche.
Dabei wurde über die interne Forschungsförderung gesprochen, über die Nutzung von Haushaltsmitteln für Forschung nach dem Ruhestand, über Nachwuchsförderung und über einen möglichen Lehrpreis der Fakultät. Mal sehen, was da konkret draus wird.

RN

Sondersitzung Fakultätsrat der Fak 5 - 05.07.2017

Da die Sondersitzung im April sich diesmal mit vielen Anträgen zu Innovationsstellen und dem 1000 Professuren Programm befasst hatte, mussten die regulären Zuweisungsanträge extra behandelt werden.

Es geb zwei Anträge auf zwei Stellen.

"Kongnitionspsychologie und Kognitive Ergonomie" am IPA und "Raumfahrttechnik" am ILR.

Beide Professuren sind noch besetzt, aber die Stelleninhaber gehen demnächst in den verdienten Ruhestand. Daher ist eine rechtzeitige Antragstellung wichtig, um einen Übergang zu gewährleisten.

Die Vorstellungen waren solide bis gut. Die Anträge ebenso. Kein Konfliktpotential vorhanden.

Beide Anträge wurden einstimmig beschlossen. Alles sehr harmonisch.

 

RN

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