EB104 Gremien-Blog

193. Fakultätsrat der Fak 5 - 17.10.2018

Mitten in der Erstieinführung war diesmal auch Fakultätsrat. Bad Timing.

Zunächst gab es einen Rüffel an das Dekanat, weil für den Punkt der WiMi-Verteilung mal wieder keine Unterlagen verfügbar waren. Wie schon die letzten Male. Der Punkt wurde dann von einem Beschlusspunkt zu einem Berichtspunkt gemacht und wird beim nächsten Mal wieder behandelt. Auch wenn es eigentlich nichts zu beschließen gab. Dazu aber später mehr.

Prof. Göhlich stellte eine Inititative im Bereich Additive Manufacturing (3D Druck) vor, die in Zukunft das Gebiet an der TU mehr sichtbar machen und auch Kooperation fördern soll. Da passiert schon viel, aber keiner weiß davon. Das Problem gibt es in vielen Bereichen der TU und auch der Fakultät 5. Wenn ihr also noch Lehrveranstaltungen oder andere Projekte dazu kennt, sagt Bescheid.

Die Absolventen*innenverabschiedung Vabene findet am 23.11. statt. Alle sind eingeladen, dort dabei zu sein.

Und dann kam auch gleich der erste große Brocken der Sitzung. Die StuPO für den Master Human Factors.
Diese wurde schon einmal beschlossen, gegen die Studis.
Aufgrund rechtlicher Änderungen am Text musste die StuPO nochmal durch die Gremien. Die Ausbildungskommission hat sich wieder damit befasst und wieder wurde die Nichteinhaltung der 25% Regelung, wie an der Fakultät 5 üblich angemahnt. Der Bericht aus der AK folgt noch. Die AK hat die StuPO abgelehnt und unsere Leute dort haben das auch in einer Protokollerklärung ausführlich begründet. Nichtsdestotrotz wurde das im Fakultätsrat eingebracht. Also ging es in die Diskussion.

Wir haben wieder die vorgesehene Regelung angegriffen, welche Module in die Berechnung der Endnote eingehen. Denn in dem Studiengang gibt es einen sehr ausgeprägten Pflichtbereich, also weniger Wahlmöglichkeiten als in anderen Studiengängen der Fakultät 5. Weiterhin sollen die Studis bei Wahlpflichtmodulen wählen können, ob diese benotet (Also in die Endnote eingehend) oder unbenotet (nicht eingehend) bewertet werden. Das aber ist nur in einem Teil des Wahlpflichtbereichs möglich und wird auch eingeschränkt auf mindestens 6 und maximal 18 LP. Wählen die Leute Module aus dem anderen Teil des Wahlpflichtbereichs, so gehen die Module immer ein, weil diese immer benotet sind.
Die restlichen LP zum Erreichen der Vorgabe von 25% sollen aus der freien Wahl kommen. Also Module, die die Leute gerne machen und tendenziell gute Noten bringen. Der Pflichtbereich muss in die Note eingehen.
Soweit das, was in der SutPO vorgesehen ist.
In anderen StuPOs der Fakultät 5 werden einfach die 25% schlechtesten Noten nicht in die Endnote eingerechnet, egal aus welchem Bereich. Das ist nicht nur einfacher, sondern auch fair und ermöglicht viel mehr die Wahl von Modulen, bei denen man vielleicht nicht immer die Bestnote erwartet, egal in welchem Bereich.
Die Regelung der Wahl ob ein Modul benotet werden soll oder nicht, finden wir grundsätzlich gut. Aber nicht als Ausrede um die grundsätzliche Regelung zu umgehen.

Erstaunlicherweise wurde in der Zeit seit der AK Sitzung noch schnell ein Satz eingefügt, dass der freie Wahlbereich nicht in die Note eingeht. Das wurde nämlich bei der Version in der AK vergessen. Immerhin haben die Profs. das von sich aus bekannt gegeben. Nicht dass die AK Protokollerklärung plötzlich als am Thema vorbei dastehen sollte.

Argumentiert wurde von den Profs. mal wieder mit allerlei merkwürdigen Dingen. Da mussten StuPOs aus anderen Fakultäten herhalten, wobei die AK der Fakultät 5 sich bewusst für die bei uns übliche Regelung entschieden hat, im Wissen um andere StuPOs. Da wurde ein Schreiben von Studis rumgereicht die die StuPO unterstützen und erst auf Nachfrage wurde klar, wie das zustandekam. Klar, wenn die Profs die einzige Informationsquelle sind und die neue StuPO tatsächlich besser ist als die Alte, wird das unterstützt. Dass das immernoch nicht gut ist, ist eine andere Sache. Und wir wisen auch aus den Diskussionen mit Studis und der vorigen Diskussion in den Gremien, dass die Studimeinung innerhalb der Human Factors Studis nicht einheitlich dafür ist.
Weiterhin wurde angeführt, dass man von den 25% durchaus abweichen kann, mit Begründung. Klar, 6 LP plus 12 LP sind weniger als die notwendigen 30 LP. (120 LP Gesamtumfang des Master). Aber eine Begründung gab es nicht, warum das akzeptabel und dem Ziel der Reduktion des Prüfungsdrucks angemessen ist. Weder in dem mitgelieferten Text, noch mündlich.

Schlussendlich gab es noch das Killerargument, dass die StuPO ja schonmal beschlossen und durch die Gremien gegangen wäre und man das jetzt nur nutzen würde um die StuPO doch noch abzuschießen. Seid wann darf man Gelegenheiten Fehler zu korrigieren nicht mehr nutzen und Beschlüsse nicht ändern? Antwort: Natürlich darf man. Kam in der gleichen Sitzung später sogar vor.

In der Abstimmung haben wir darauf verzichtet ein Statusgruppenveto zu ziehen, da wir keine Aussicht auf Erfolg einer Änderung sehen. Dagegengestimmt haben wir dennoch, wie auch der Sputnikvertreter. Es gab noch 4 Enthaltungen und die StuPO wurde dann mit 6 Prof. und einer WiMi-Stimme beschlossen. Unsere Protokollerklärung dazu folgt.

Anschließend kam die Zugangs- und Zulassungsordnung für Human Factors dran. Auch hier gab es rechtliche Änderungen. Aber tatsächlich keine problematischen Dinge, also haben wir wie alle anderen zugestimmt. Und geht es eben um die Sache.

Es gabe eine größere Debatte zur Vorgehensweise bei der Implementierung von Tenure-Track-Professuren von W1 auf W3. Das wurde vom Präsidium gefordert für einen gewissen Prozentsatz der freiwerdenden Stellen und der Fakultätsrat hatte beim letzten Mal beschlossen bis März einen Weg zu finden, welche Professuren dafür in Frage kommen und wie damit umgegangen wird. Problematisch ist schon allein das Zeitfenster, wenn man bedenkt, dass zunächst parallel zum bisherigen Fachgebietsleitenden eine Juniorprofessur W1 für 6 Jahre installiert werden soll die dann im Anschluss das Fachgebiet übernimmt. Das Präsidium möchte das für Professuren, die bis 2025 freiwerden. Das sind aber nur noch 7 Jahre. Man müsste also bis nächstes Jahr nicht nur die Professuren dafür benannt haben, sondern auch das Besetzungsverfahren abgeschlossen. Und auch das geht nur für die Professuren, die 2025 frei werden. für alle davor geht das ohnehin nicht. Und Besetzungsverfahren dauern auch bei Juniorprofessuren mindestens ein Jahr. Also völlig unrealistisch.
Wir haben uns jetzt darauf verständigt bis 2028 zu schauen, da in den drei Jahren noch 6 Professuren frei werden und damit die Chancen auf Umsetzung zumindest in den möglichen Bereich wandern. Die Diskussion wird fortgesetzt, da noch viele andere Fragen offen sind.

Dann kam der anfangs gerüffelte Punkt der WiMi-Verteilung dran mit der Nachricht, dass es nichts zu verteilen gibt.
Bisher wurden die von der Uni zugewiesenen Stellen (ca. 144 für die Fakultät) durch gesparte Fakultätsmittel aufgestockt. Das geht nicht mehr. Das Geld ist aufgebraucht. Also gibt es nichts zu verteilen, denn es gehen zwar einige WiMis, aber es sind immernoch mehr da als zentral zugewiesen. Die Fakultät wird also in nächster Zeit vermutlich 20 WiMi-Stellen weniger habe,. diesmal 12, nächstes Mal wahrscheinlich auch wieder einige. Kein gutes Zeichen für die Lehre.
Dennoch wurde darauf bestanden den Punkt nicht zur Beschlussfassung zuzulassen, damit beim nächsten Mal auch wirklich die Unterlagen rechtzeitig da sind.

Die Korrektur eines alten Beschlusses umfasste die Verteilung von besonderen WiMi Stellen. Dauerstellen und auch Stellen für bereits promovierte Menschen (PostDoc) müssen bisher vom Fakultätsrat genehmigt werden. Bisher gab es über einem Gewissen Prozentsatz solcher Stellen an der Gesamtzahl der WiMi-Stellen auch Strafzahlungen durch das Präsidium. Die gibt es nun nicht mehr. Nach längerer Diskussion wurde dann beschlossen, Dauerstellen weiterhin durch den Fakultätsrat zu beschließen und PostDoc Stellen dürfen die Fachgebietsleiter selbst veranlassen, müssen das aber mit der Fakultätsverwaltung klären. Unsere Bedenken dazu sind, dass die normalen WiMi-Stellen ja auch der Qualifikation in Form der Promotion dienen und diese dann für andere Stellen wegfallen, was in einigen Bereichen Probleme für Leute ergeben kann, die promovieren wollen. Das sahen weder die Wimis, noch die meisten anderen im Fakultätsrat so. Es gab zwei Gegenstimmen von uns und eine der SoMis.

Im vertraulichen Teil gab es dann auch noch eine größere Diskussion, aber darüber können wir hier nicht berichten.

Erstaunlicherweise war dennoch nach drei Stunden Ende.

RN

192. Fakultätsrat der Fak 5 - 19.09.2018

Nach der Sommerpause geht es gleich in die Vollen.

Zunächst gab es ein Gedenken an Prof. Wolf (Schiffsfestigkeit). Dieser ist im hohen Alter verstorben.

Der Dekan berichtete von der Dekanerunde mit dem Präsidium über verschiedene Dinge, unter anderem über die Bauplanung der TU und die Mittel, die das Land Berlin ausgeben möchte. Klingt ambitioniert, aber ist auch nicht viel mehr als die Bestandserhaltung plus ein neues Mathegebäude und eine neues Physikgebäude. Mal sehen, was die konkrete Planung dann ergibt.

In den Berichten zu erwähnen ist, dass das Berufungsverfahren Flugführung und Luftverkehr endlich wieder voran geht. Hoffentlich auch bald mit einer Einigung bei den Verhandlungenen.

Wir haben die Verwendung von Forschungsergebnissen aus Rüstungsforschung in der Lehre thematisiert. Nicht, dass wir selber solche Forschung an der Fakultät hätten, aber woanders passiert sowas durchaus. Es gab dazu unter diversen Studis eine Diskussion, dass damit zu wenig kritisch umgegangen wird und das einfach so mit in die Lehre einfließt. Wir haben das aufgegriffen und im Fakultätsrat angesprochen. Das wird noch in der Ausbildungskommission und in den Lehrkonferenzen der Studiengänge Thema werden. Danke für die Initiative und die Haltung der Studis.

Das Leitbild Lehre der TU soll erstellt werden, das ist im Rahmen der Akkreditierung notwendig und auch sonst eigentlich eine gute Sache. Dazu gab es einen Vorschlag aus dem Präsidium. Mostly Harmless. Leider kommt die studentische Campuskultur zu kurz. Es wird immer auf die Uniangebote und Einrichtungen abgehoben, aber dass vieles von Studis für Studis gemacht wird, geht unter. Die INIs, die Cafes, die Projekte und viel, viel mehr was diese Uni mit ausmacht. Wird hoffentlich noch ergänzt.

Das Studienreformprojekt zu Windenergie soll verlängert werden. Diesen Antrag unterstützt die Fakultät.

Und dann kam der große Punkt der Sitzung. Das 1000 Professuren Programm.

In der letzten Runde ging die TU leer aus. jetzt soll wieder ein Antrag gestellt werden. Wenn der durch kommt, hat die Fakultät 5 gute Aussichten auf zwei Professuren. Die Insitute wurden aufgefordert entsprechend Anträge zu stellen. Natürlich wie bei allen zentralen Sachen möglichst vorgestern. Also wenig Reaktionszeit. Und natürlich haben einige Institute das verpennt. Das gibt bestimmt noch Diskussionen.

Es gab also vier Anträge, die vorgestellt wurden und dann durch Abstimmung in einer Reihung beschlossen wurden.

a- Additive Fertigung mit metallischen Werkstoffen

b- Reaktive Strömungen

c- Cyber-Physische Systeme im Maschinenbau

d- Big Data im Verkehr

Die Reihenfolge ist: a,c,d,b Wobei die ersten beiden gute Chancen haben und Platz drei vielleicht drankommt.

Anschließend wurde darüber diskutiert, ob und wenn ja wieviele der freiwerdenden Professuren in Zukunft mit Tenure Track versehen werden sollen. Dabei geht es darum, dass Stellen zunächst mit einer Juniorprofessur besetzt werden und dann nach positiver Evaluation werden das volle Professuren, mit dem Menschen, der das dann macht. Das soll einen zusätzlichen Weg der wissenschaftlicehn Qualifikation aufmachen, den es im Ausland durchaus öfter gibt, hier in Deutschland ist das nicht wirklich verbreitet. Erst recht nicht bei den Ingenieuren. Und so verlief dann auch die Diskussion. Kein Institut will das machen, weil man dann ja niemanden finden würde, etc. Dabei gibt es schon Juniorprofessuren mit guten Leuten an der Fakultät und auch die kurz zuvor beschlossenen Anträge funktionieren nach dem Modell.

Beschlossen wurde dann eine 20% Quote mit der Auflage, dass der jetzige Fakultätsrat bis Ende der Amtszeit, also März, die entsprechenden zwei Stellen nominiert. Man darf gespannt sein auf die nächste Zeit und die Umsetzung. Das werden noch endlose Diskussionen, weil das ja niemand möchte und es an manchen Stellen tatsächlich auch nicht sinnvoll ist.

Viel mehr war auch nicht im öffentlichen Teil.

191. Fakultätsrat der Fak 5 - 11.07.2018

Vor dem Fakultätsrat gab es die Lehrprobe in einem Habilitationsverfahren. Thema war die Thermoelektrische Kopplung, also der Peltiereffekt und was noch dazugehört. Sehr spannend, sehr mathematisch aber gut verständlich vorgetragen. Allerdings mit viel notwendigem Vorwissen. Man fühlte sich wie in einer Mechanik Vorlesung, man denkt man hätte es verstanden, aber die Prüfung schreiben will man nicht unbedingt.
Bewertung des Vortrags war sehr gut. Zurecht.

Im Anschluss startete der eigentliche Fakultätsrat mit einer Schweigeminute für den verunglückten Prof. Baar und einer bewegenden Rede des Dekans.

In der Blockabstimmung wurden die Modullisten, das Studienreformprojekt und ein Serviceangebot für den Studiengang Medieninformatik, wie in der AK besprochen, beschlossen.

Es gab einige Berichte zu laufenden Berufungsverfahren. Ebenfalls wurde berichtet, wie das Präsidium zur Zeit in Serienproduktion Konzeptpapiere und Leitfäden produziert, zu denen die Fakultät meist innerhalb kürzester Zeit Stellung nehmen soll. Deshalb ist es auch selten möglich die Fakultätsgremien und die Leute an der Fakultät einzubinden. Das Dekanat gibt sich aber Mühe. Das reiht sich ein in das Bild, das man momentan vom Präsidium bekommt, dass Beteiligung nur auf dem Papier wirklich gewünscht ist.

Weiterhin hat der Dekan nochmal das Prof-Cafe angesprochen. Das hatten wir vom EB104 organisiert, damit sich die Profs. mal untereinander treffen können und miteinander reden. Eine idee von der Klausurtagung im Februar. Leider kamen nur zwei Profs. und das auch noch zeitversetzt. Auf Nachfrage im Fakultätsrat wurde weiterhin Interesse an dem Format bekundet. Ein Termin sollte für Anfang des Wintersemesters angepeilt werden. Wir überlegen mal, wie und ob wir das nochmal machen.

Dann wurde eine Kommission zur Gleichstellung an der Fakultät eingesetzt. Die bisherige Kommission hatte sich eigentlich nur um den Fraunförderplan gekümmert und war auch aufgrund anderer Umstände wenig handlungsfähig. Auch an anderen Stelle nhapert es noch in der Fakultät. Das wurde uns dann auch von zentraler Seite auf das Brot geschmiert, so dass auch von dort Druck kommt, etwas zu verbessern. In der Kommission sollen von allen Statusgruppen Leute vertreten sein. Also auch Studis. Die Frauenbeauftragen wünschen sich vor allem mehr Beteiligung von Männern und am besten Vätern. Das gibt dann auch andere Perspektiven in der Arbeit und bereichert. Also, wer sich angesprochen fühlt, meldet Euch bei uns. Wir vermitteln dann weiter.

Und dann kam noch der Hammerpunkt. Der Fakultätsentwicklungsplan in zweiter Lesung und mit Beschluss. Das ILS hatte sich bisher deutlich zu wenig eingebracht und war entsprechend unzureichend repräsentiert in der Planung. Problematisch ist dabei besonders die Situation der Schiffs- und Meerestechnik. Diesmal kamen viele Leute aus dem Institut, inklusive Professoren. Und es wirkt. Nach langen und zähen Diskussionen, einer flammenden Rede von Prof. Popov für die Tribologie, einigen Änderungsanträgen mit unterschiedlichem Erfolg und der Erkenntnis, dass alle freiwerdenden Professuren ohnehin gleich behandelt werden sollten, gab es dann eine Einigung. Es gibt also im Fakultätsentwicklungsplan keine Prädisposition des Fachgebiets DMS mehr für eine Verschiebung an ein anderes Insitut. Das ist keine Sicherheit, da eine Verschiebung immer möglich ist, aber eben auch keine andere Behandlung als bei anderen Professuren. Dennoch wird das in Zukunft Thema werden, wenn die Professur frei wird.
Damit war der größte Knackpunkt erledigt und der Rest war dann wenig kritisch.

Für die Psychoakustik wurde der Kooperationsvertrag mit dem Stifter und die Zuweisung beschlossen. Hoffentlich wird das Verfahren diesmal erfolgreich beendet. Der vorige Versuch ist ja gescheitert.

RN

91. Sitzung der AK der Fakultät 5 - 10.07.2018

Die Ausbildungskommission hatte sich mal wieder mit den Modullisten zu befassen.
Nicht viel Spannendes. Wen es interessiert, es gibt einen Projektkurs zum Schmieden. Und sonst kleinere Änderungen wie immer.

Eine Wichtige Information zur Situation am Fachgebiet Fahrzeugantriebe: Der Lehrbetrieb wird für dieses Semester noch aufrecht erhalten. Was nächstes Semester wird ist noch unklar.

Dazu gab es noch einen Antrag für ein Studienreformprojekt. Das sind zentral finanzierte Lehrveranstaltungen mit Projektcharakter für zwei Jahre, die dann regulär übernommen werden sollen. Aktuell ging es um eine Einführungsveranstaltung für ITM. Der Antrag wurde befürwortet.

Viel mehr war nicht.

RN

190. Fakultätsrat der Fak 5 - 13.06.2018

Streikbedingt kommt der Bericht etwas später.

Die Korrekturen der Zugangs- und Zulassungsordnung für dne Master Fahrzeugtechnik und der StuPO Verkehrswesen wurden im Block beschlossen. Dabei ging es um Formulierungssachen und einen vergessenen Absatz. Nichts dramatisches.

Es gab eine Anfrage zu Exportkontrollen bei Forschungsvorhaben. Das ist wohl mal wieder eine größere Problematik, aber von der TU als Ganzes zu lösen. Die Forschungsdekane besprechen sich demnächst dazu.

Wir haben nachgefragt, wie es mit der Werbung für unsere Studiengänge aussieht. Hintergrund ist, dass bundesweit die Bewerberzahlen in den maschinenbaulichen Studiengängen zurückgehen. Bei uns ist das noch nicht ganz so stark angekommen, aber auch schon zu merken. Gleiches gilt für Verkehrswesen. Die Fakultät möchte daher unsere Studiengänge mehr bewerben. Dazu wird nach dem Studiengangsreview mehr erfolgen. Zur Zeit sind keine Ressourcen frei.

Das Studiengangsreview für Maschinenbau und die zugehörigen Master ist im Herbst. Dafür werden noch interessierte Studis gesucht, die aus ihrem Studium berichten.

Die Termine für die Sitzungen im Wintersemester wurden beschlossen. Dabei liegt ein Termin mitten in der Erstieinführung. Wir haben angedroht, dann mit den Erstis zum Fakultätsrat aufzutauchen. Das wurde sehr begrüßt. Es wird sich bemüht dafür einen größeren Raum zu bekommen. Na dann machen wir das doch. Die Termine:

17.10.
07.11.
12.12.
23.01.
13.02.
20.03.

Je 14 Uhr im H4105. Außer am 17.10., da kommt der Ersatzraum ins Spiel.

Es gibt endlich wieder einen IuK Beauftragten (FIO) der Fakultät. Eine eher unscheinbare, aber wichtige Position. Der unterschreibt nämlich auch Anträge auf Berechtigungen im IT System der TU für alle Fakultätsmitglieder. Außerdem möchte der neue FIO, Prof. Stark,Bestellungen von Software bündeln und damit Mengenrabatte erzielen. Dazu wird demnächst eine SHK Stelle ausgeschrieben, die den aktuellen Bestand erfassen soll und am Konzept mitarbeitet.

Der Fakultätsentwicklungsplan mit den Einarbeitungen aus der Fakultätsklausurtagung wurde in erster Lesung behandelt. Dazu gab es diverse Anmerkungen. Besonders gravierend ist, dass ein Institut, das ILS, quasi nicht auftaucht. Das liegt einerseits am Institut selbst, aber auch ein wenig an anderen Umständen. Jedenfalls soll das Insitut bis zur zweiten Lesung Vorschläge machen, was geändert werden soll. Wichtig ist das auf jeden Fall für den Bereich der Schiffs- und Meerestechnik. Hier wurde auf der Fakultätsklausur von vielen darüber nachgedacht, eine Professur wegzunehmen und anderweitig zu vergeben. Damit wäre der Bereich aber nicht mehr studierbar. Entsprechend haben wir auch ein Problem damit. Wir werden entsprechend weiterhin dafür eintreten, das Verkehrswesen in allen Beriechen zu erhalten.

Ein anderes Problem ergab sich aus der vorgenommenen Reihung von Vorschlägen für neue Professuren aus den Instituten. Diese Reihung, bzw. Priorisierung wurde von einigen Instituten als nicht sinnvol erachtet. Daher landeten diese Vorschläge unter "weitere". Verständlicherweise führte das zu einiger Aufregung. Es soll nun keine Reihung mehr vorgenommen werden.

Die Sonstigen Mitarbeitenden haben Vorschläge für die Änderung des Berliner Hochschulgesetzes vorgestellt. Das wird gerade überarbeitet und es geht in diesem Fall vor allem um die Mitbestimmungsrechte. Der Fakultätsrat unterstützt das Anliegen.

Zu den Ergebnissen der WiMi Studie wurde von den WiMis berichtet, wie man sich das wietere Vorgehen vorstellt. Zunächst einmal soll die bisherige Studie genauer analysiert werden und dann eventuell eine eigene Befragung aufgesetzt werden, um noch unklare Bereiche zu beleuchten und dann daraus Maßnahmen abzuleiten. Dabei sind vor allem die Arbeitsbedingungen und die Promotionsbetreuung, wie auch der Umgang mit Veröffentlichungen problematisch. Die Erfassung ist schwierig, da teilweise nur wenige WiMis an einem Fachgebiet arbeiten und in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Prof. stehen. Daran sind in der Vergangenheit Maßnahmen gescheitert, da die WiMis entsprechend Probleme fürchten.
Ähnliche Problematiken wurden von der Frauenbeauftragten berichtet. Auch hier gibt es Abhängigkeitsverhältnisse. Die Themen sind allerdings eher im Bereich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf verortet. Wie bei Leuten, die eher gehen, um die Kinder vom Kindergarten abzuholen, was die Kolleg*innen nicht verstehen wollen.

Dann hat der Konstruktionspool zusätzliche Tutorenstellen bekommen, für den Aufbau der neuen Lehrveranstaltung Darstellung technischer Systeme. Das soll dauerthaft im Plan verankert werden, dauert aber bis das dort auftaucht. Daher der Sonderantrag.

Und dann gab es noch einen kurzen vertraulichen Teil.

Für soviel Text eigentlich eine recht kurze Sitzung.

RN

90. Sitzung der AK der Fakultät 5 - 31.05.2018

Eine heiße Sitzung. Aber eher temperaturbezogen.

Zunächst gab es eine Diskussion anhand der StuPO VW um die Frage, wie es mit den Beauftragten der Fachrichtungen aussieht. Diese gab es mal, das ist aber irgendwann in Vergessenheit geraten. Die AK findet sowas sinnvoll und es werden die Studiengangsbeauftragten der Masterstudiengänge angefragt, ob sie das machen.
In dem Zusammenhang wurde auch über Honorierung von Solchen Aufgaben nachgedacht.

Die Praktikumsrichtlinien VW waren ein größerer Brocken. Eigentlich gab es nur eine kleine Anpassung an die LP Zahl in der neuen StuPO. Dazu gab es einen Bericht des Praktikumsbeauftragten über die Arbeit.
Es entwickelte sich dann aber eine größere Diskussion um Anerkennung von Praktika an der TU  als Studijob oder auch nicht und wenn dann wie.
Die Einigung sieht vor, dass Praktika im Bachelor nicht an der TU abgeleistet werden sollen, damit die Studis auch mal rauskommen. Im Master ist ein Praktikum an der TU möglich, wenn es einen Forschungsbezug hat. Gleiches gilt jeweils auch für Studijobs, die anerkannt werden sollen.

Die Begründung liegt ganz einfach in den Ausbildungszielen der Studiengänge. Im Bachelor ist das eine Berufsqualifizierung für die Industrie und den Master, im Master ist es die Forschungsqualifizierung. Das passt dann auch zu den StuPOs.

Die ZZO Fahrzeugtechnik wurde angepasst. Da ging es nur um die Änderung von Formulierungen.

Die Beschlüsse der Fakultätsklausurtagung anhand des Protokolls sollen im Bereich Lehre angesehen werden, was davon die AK machen kann und möchte. Dazu gibt es dann in der nächsten Sitzung eine Liste und eine Priorisierung.

Ebenfalls in dem Zusammenhang wurde über die Schiffs- und Meerestechnik gesprochen. Da gab es auf der Klausurtagung die mehrheitliche Ansicht, dass dort eine Professur wegfallen könnte. Dies würde die Lehre in zwei Studiengängen massiv betreffen. Entsprechend wird sich die AK damit in Zukunft noch beschäftigen müssen. Dazu soll der Fakultätsentwicklungsplan abgewartet werden.
Ein anschließendes Problem betrifft dann auch andere Studiengänge, die an wenigen Professuren hängen. Auch hier muss man sich mal Gedanken drüber machen.

RN

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