EB104 Gremien-Blog

191. Fakultätsrat der Fak 5 - 11.07.2018

Vor dem Fakultätsrat gab es die Lehrprobe in einem Habilitationsverfahren. Thema war die Thermoelektrische Kopplung, also der Peltiereffekt und was noch dazugehört. Sehr spannend, sehr mathematisch aber gut verständlich vorgetragen. Allerdings mit viel notwendigem Vorwissen. Man fühlte sich wie in einer Mechanik Vorlesung, man denkt man hätte es verstanden, aber die Prüfung schreiben will man nicht unbedingt.
Bewertung des Vortrags war sehr gut. Zurecht.

Im Anschluss startete der eigentliche Fakultätsrat mit einer Schweigeminute für den verunglückten Prof. Baar und einer bewegenden Rede des Dekans.

In der Blockabstimmung wurden die Modullisten, das Studienreformprojekt und ein Serviceangebot für den Studiengang Medieninformatik, wie in der AK besprochen, beschlossen.

Es gab einige Berichte zu laufenden Berufungsverfahren. Ebenfalls wurde berichtet, wie das Präsidium zur Zeit in Serienproduktion Konzeptpapiere und Leitfäden produziert, zu denen die Fakultät meist innerhalb kürzester Zeit Stellung nehmen soll. Deshalb ist es auch selten möglich die Fakultätsgremien und die Leute an der Fakultät einzubinden. Das Dekanat gibt sich aber Mühe. Das reiht sich ein in das Bild, das man momentan vom Präsidium bekommt, dass Beteiligung nur auf dem Papier wirklich gewünscht ist.

Weiterhin hat der Dekan nochmal das Prof-Cafe angesprochen. Das hatten wir vom EB104 organisiert, damit sich die Profs. mal untereinander treffen können und miteinander reden. Eine idee von der Klausurtagung im Februar. Leider kamen nur zwei Profs. und das auch noch zeitversetzt. Auf Nachfrage im Fakultätsrat wurde weiterhin Interesse an dem Format bekundet. Ein Termin sollte für Anfang des Wintersemesters angepeilt werden. Wir überlegen mal, wie und ob wir das nochmal machen.

Dann wurde eine Kommission zur Gleichstellung an der Fakultät eingesetzt. Die bisherige Kommission hatte sich eigentlich nur um den Fraunförderplan gekümmert und war auch aufgrund anderer Umstände wenig handlungsfähig. Auch an anderen Stelle nhapert es noch in der Fakultät. Das wurde uns dann auch von zentraler Seite auf das Brot geschmiert, so dass auch von dort Druck kommt, etwas zu verbessern. In der Kommission sollen von allen Statusgruppen Leute vertreten sein. Also auch Studis. Die Frauenbeauftragen wünschen sich vor allem mehr Beteiligung von Männern und am besten Vätern. Das gibt dann auch andere Perspektiven in der Arbeit und bereichert. Also, wer sich angesprochen fühlt, meldet Euch bei uns. Wir vermitteln dann weiter.

Und dann kam noch der Hammerpunkt. Der Fakultätsentwicklungsplan in zweiter Lesung und mit Beschluss. Das ILS hatte sich bisher deutlich zu wenig eingebracht und war entsprechend unzureichend repräsentiert in der Planung. Problematisch ist dabei besonders die Situation der Schiffs- und Meerestechnik. Diesmal kamen viele Leute aus dem Institut, inklusive Professoren. Und es wirkt. Nach langen und zähen Diskussionen, einer flammenden Rede von Prof. Popov für die Tribologie, einigen Änderungsanträgen mit unterschiedlichem Erfolg und der Erkenntnis, dass alle freiwerdenden Professuren ohnehin gleich behandelt werden sollten, gab es dann eine Einigung. Es gibt also im Fakultätsentwicklungsplan keine Prädisposition des Fachgebiets DMS mehr für eine Verschiebung an ein anderes Insitut. Das ist keine Sicherheit, da eine Verschiebung immer möglich ist, aber eben auch keine andere Behandlung als bei anderen Professuren. Dennoch wird das in Zukunft Thema werden, wenn die Professur frei wird.
Damit war der größte Knackpunkt erledigt und der Rest war dann wenig kritisch.

Für die Psychoakustik wurde der Kooperationsvertrag mit dem Stifter und die Zuweisung beschlossen. Hoffentlich wird das Verfahren diesmal erfolgreich beendet. Der vorige Versuch ist ja gescheitert.

RN

91. Sitzung der AK der Fakultät 5 - 10.07.2018

Die Ausbildungskommission hatte sich mal wieder mit den Modullisten zu befassen.
Nicht viel Spannendes. Wen es interessiert, es gibt einen Projektkurs zum Schmieden. Und sonst kleinere Änderungen wie immer.

Eine Wichtige Information zur Situation am Fachgebiet Fahrzeugantriebe: Der Lehrbetrieb wird für dieses Semester noch aufrecht erhalten. Was nächstes Semester wird ist noch unklar.

Dazu gab es noch einen Antrag für ein Studienreformprojekt. Das sind zentral finanzierte Lehrveranstaltungen mit Projektcharakter für zwei Jahre, die dann regulär übernommen werden sollen. Aktuell ging es um eine Einführungsveranstaltung für ITM. Der Antrag wurde befürwortet.

Viel mehr war nicht.

RN

190. Fakultätsrat der Fak 5 - 13.06.2018

Streikbedingt kommt der Bericht etwas später.

Die Korrekturen der Zugangs- und Zulassungsordnung für dne Master Fahrzeugtechnik und der StuPO Verkehrswesen wurden im Block beschlossen. Dabei ging es um Formulierungssachen und einen vergessenen Absatz. Nichts dramatisches.

Es gab eine Anfrage zu Exportkontrollen bei Forschungsvorhaben. Das ist wohl mal wieder eine größere Problematik, aber von der TU als Ganzes zu lösen. Die Forschungsdekane besprechen sich demnächst dazu.

Wir haben nachgefragt, wie es mit der Werbung für unsere Studiengänge aussieht. Hintergrund ist, dass bundesweit die Bewerberzahlen in den maschinenbaulichen Studiengängen zurückgehen. Bei uns ist das noch nicht ganz so stark angekommen, aber auch schon zu merken. Gleiches gilt für Verkehrswesen. Die Fakultät möchte daher unsere Studiengänge mehr bewerben. Dazu wird nach dem Studiengangsreview mehr erfolgen. Zur Zeit sind keine Ressourcen frei.

Das Studiengangsreview für Maschinenbau und die zugehörigen Master ist im Herbst. Dafür werden noch interessierte Studis gesucht, die aus ihrem Studium berichten.

Die Termine für die Sitzungen im Wintersemester wurden beschlossen. Dabei liegt ein Termin mitten in der Erstieinführung. Wir haben angedroht, dann mit den Erstis zum Fakultätsrat aufzutauchen. Das wurde sehr begrüßt. Es wird sich bemüht dafür einen größeren Raum zu bekommen. Na dann machen wir das doch. Die Termine:

17.10.
07.11.
12.12.
23.01.
13.02.
20.03.

Je 14 Uhr im H4105. Außer am 17.10., da kommt der Ersatzraum ins Spiel.

Es gibt endlich wieder einen IuK Beauftragten (FIO) der Fakultät. Eine eher unscheinbare, aber wichtige Position. Der unterschreibt nämlich auch Anträge auf Berechtigungen im IT System der TU für alle Fakultätsmitglieder. Außerdem möchte der neue FIO, Prof. Stark,Bestellungen von Software bündeln und damit Mengenrabatte erzielen. Dazu wird demnächst eine SHK Stelle ausgeschrieben, die den aktuellen Bestand erfassen soll und am Konzept mitarbeitet.

Der Fakultätsentwicklungsplan mit den Einarbeitungen aus der Fakultätsklausurtagung wurde in erster Lesung behandelt. Dazu gab es diverse Anmerkungen. Besonders gravierend ist, dass ein Institut, das ILS, quasi nicht auftaucht. Das liegt einerseits am Institut selbst, aber auch ein wenig an anderen Umständen. Jedenfalls soll das Insitut bis zur zweiten Lesung Vorschläge machen, was geändert werden soll. Wichtig ist das auf jeden Fall für den Bereich der Schiffs- und Meerestechnik. Hier wurde auf der Fakultätsklausur von vielen darüber nachgedacht, eine Professur wegzunehmen und anderweitig zu vergeben. Damit wäre der Bereich aber nicht mehr studierbar. Entsprechend haben wir auch ein Problem damit. Wir werden entsprechend weiterhin dafür eintreten, das Verkehrswesen in allen Beriechen zu erhalten.

Ein anderes Problem ergab sich aus der vorgenommenen Reihung von Vorschlägen für neue Professuren aus den Instituten. Diese Reihung, bzw. Priorisierung wurde von einigen Instituten als nicht sinnvol erachtet. Daher landeten diese Vorschläge unter "weitere". Verständlicherweise führte das zu einiger Aufregung. Es soll nun keine Reihung mehr vorgenommen werden.

Die Sonstigen Mitarbeitenden haben Vorschläge für die Änderung des Berliner Hochschulgesetzes vorgestellt. Das wird gerade überarbeitet und es geht in diesem Fall vor allem um die Mitbestimmungsrechte. Der Fakultätsrat unterstützt das Anliegen.

Zu den Ergebnissen der WiMi Studie wurde von den WiMis berichtet, wie man sich das wietere Vorgehen vorstellt. Zunächst einmal soll die bisherige Studie genauer analysiert werden und dann eventuell eine eigene Befragung aufgesetzt werden, um noch unklare Bereiche zu beleuchten und dann daraus Maßnahmen abzuleiten. Dabei sind vor allem die Arbeitsbedingungen und die Promotionsbetreuung, wie auch der Umgang mit Veröffentlichungen problematisch. Die Erfassung ist schwierig, da teilweise nur wenige WiMis an einem Fachgebiet arbeiten und in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Prof. stehen. Daran sind in der Vergangenheit Maßnahmen gescheitert, da die WiMis entsprechend Probleme fürchten.
Ähnliche Problematiken wurden von der Frauenbeauftragten berichtet. Auch hier gibt es Abhängigkeitsverhältnisse. Die Themen sind allerdings eher im Bereich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf verortet. Wie bei Leuten, die eher gehen, um die Kinder vom Kindergarten abzuholen, was die Kolleg*innen nicht verstehen wollen.

Dann hat der Konstruktionspool zusätzliche Tutorenstellen bekommen, für den Aufbau der neuen Lehrveranstaltung Darstellung technischer Systeme. Das soll dauerthaft im Plan verankert werden, dauert aber bis das dort auftaucht. Daher der Sonderantrag.

Und dann gab es noch einen kurzen vertraulichen Teil.

Für soviel Text eigentlich eine recht kurze Sitzung.

RN

90. Sitzung der AK der Fakultät 5 - 31.05.2018

Eine heiße Sitzung. Aber eher temperaturbezogen.

Zunächst gab es eine Diskussion anhand der StuPO VW um die Frage, wie es mit den Beauftragten der Fachrichtungen aussieht. Diese gab es mal, das ist aber irgendwann in Vergessenheit geraten. Die AK findet sowas sinnvoll und es werden die Studiengangsbeauftragten der Masterstudiengänge angefragt, ob sie das machen.
In dem Zusammenhang wurde auch über Honorierung von Solchen Aufgaben nachgedacht.

Die Praktikumsrichtlinien VW waren ein größerer Brocken. Eigentlich gab es nur eine kleine Anpassung an die LP Zahl in der neuen StuPO. Dazu gab es einen Bericht des Praktikumsbeauftragten über die Arbeit.
Es entwickelte sich dann aber eine größere Diskussion um Anerkennung von Praktika an der TU  als Studijob oder auch nicht und wenn dann wie.
Die Einigung sieht vor, dass Praktika im Bachelor nicht an der TU abgeleistet werden sollen, damit die Studis auch mal rauskommen. Im Master ist ein Praktikum an der TU möglich, wenn es einen Forschungsbezug hat. Gleiches gilt jeweils auch für Studijobs, die anerkannt werden sollen.

Die Begründung liegt ganz einfach in den Ausbildungszielen der Studiengänge. Im Bachelor ist das eine Berufsqualifizierung für die Industrie und den Master, im Master ist es die Forschungsqualifizierung. Das passt dann auch zu den StuPOs.

Die ZZO Fahrzeugtechnik wurde angepasst. Da ging es nur um die Änderung von Formulierungen.

Die Beschlüsse der Fakultätsklausurtagung anhand des Protokolls sollen im Bereich Lehre angesehen werden, was davon die AK machen kann und möchte. Dazu gibt es dann in der nächsten Sitzung eine Liste und eine Priorisierung.

Ebenfalls in dem Zusammenhang wurde über die Schiffs- und Meerestechnik gesprochen. Da gab es auf der Klausurtagung die mehrheitliche Ansicht, dass dort eine Professur wegfallen könnte. Dies würde die Lehre in zwei Studiengängen massiv betreffen. Entsprechend wird sich die AK damit in Zukunft noch beschäftigen müssen. Dazu soll der Fakultätsentwicklungsplan abgewartet werden.
Ein anschließendes Problem betrifft dann auch andere Studiengänge, die an wenigen Professuren hängen. Auch hier muss man sich mal Gedanken drüber machen.

RN

405. Sitzung des Institutsrates ILR - 02.05.2018

Nachgereicht noch der Bericht vom Institutsrat.

Die Professur Raumfahrttechnik wird demnächst ausgeschrieben. Die Kommission soll sich schonmal konstituieren und Kriterien für die Auswahl treffen.

Am 15.05 wird sich die Studiengangs AG für den Master LRT treffen. Es geht um die Modullisten, da gibt es noch Ergänzungsvorschläge.

Am 22.05. wird sich eine vorläufige AG für einen evntuellen bachelor LRT treffen. Dabei soll es um die Inhalte eines solchen Bachelor gehen. Wir werden erstmal die Frage nach den Problemen und der Zielstellung aufmachen müssen und dann wird man sehen, ob ein eigener Bachelor tatsächlich die sinnvollste Lösung ist. Das sehen wir nämlich nicht so. Vielmehr birgt das die Gefahr den Bachelor Verkehrswesen zu sprengen und am Ende weniger Studifreundliche Studiengänge und Studienbedingungen zu haben. Gerne dürft Ihr dazu auch Eure Meinungen äußern. Wir sind gespannt, wie Ihr das seht.

Wir haben eingebracht, dass die in der AK angemerkten Empfehlungen für die Fachrichtungen im Bachelor VW mal erstellt werden. Da hieß es, dass es sowas an einigen Fachgebieten schon gibt. Dann wird das hoffentlich schnell gehen.

Die Fakultätsklausur wurde diskutiert und auch die Aufforderung die gewünschten zusätzlichen Professuren zu priorisieren. Alle Instituts sollte nihre Vorschläge für neu zu schaffende Professuren priorisieren und dann soll daraus eine Fekultätsliste werden. Dabei ist jedem klar, dass die niedrigere Professur eines Instituts keine Chance hat. Entsprechend wird es das nicht vom ILR geben, da beide Vorschläge für gleich wichtig erachtet werden. Man weiß ja auch nicht ,was in zehn Jahren vielleicht an Förderprogrammen um die Ecke kommt und dann passt die zweite Professur besser darauf, kommt aber nicht dran durch die niedrigere Priorität.

Und dann gab es noch eine größere und wichtige Debatte um Sekretariatsstellen und deren Einstufung. Das sind doch tatsächlich Leute auf E6 Stellen eingestellt. Krass. So wenig Geld für so viel wichtige Arbeit. Immerhin wurden die Profs. aufgefordert sich doch mal für eine Höherstufung einzusetzen.

RN

189. Fakultätsrat der Fak 5 - 09.05.2018

Diesmal recht kurz und eigentlich auch unspektakulär.

Es wurde vom Dekan einiges aus den zentralen Gremien berichtet. Unter anderem, dass es eine strategische Bauplanung geben soll. Das wäre wirklich mal eine Neuerung, wenn das nicht mehr nur nach Wetterlage gemacht wird. Außerdem gab es eine Rückmeldung zu Institutsgrößen, da stellt sich die Zentrale quer. Das ISTA wird also weiterhin ein Problemfall bleiben und der Weggang von Prof. Thamsen an das IMS ist nicht möglich. Wir werden sehen, was sich da noch entwickelt.

Die Studien- und Prüfungsordnung für den Master Produktionstechnik wurde beschlossen. Ebenso die Zugangs- und Zulasungsordnung.

Das Protokoll der Fakultätsklausurtagung wurde besprochen. Dazu gab es einige Ergänzungen, die als Anhang mit rein sollen. Unter anderem geht es um die Professur Dynamik maritimer Systeme. Da wird es dann beim noch zu erstellenden Entwicklungsplan der Fakultät noch einige Diskussionen geben. Ebenso war die Finanzierung studentischer Inititativen durch die Fakultät ein Punkt, der noch zu diskutieren ist. Wir sind da eher kritisch eingestellt, wie das geplant ist. Geld für Gremiensitze ist keine wirklich gute Aussicht. Projektbezogene Unterstützung wäre schon cooler, aber auch da kommt es auf die Ausgestaltung an.

Es gab noch eine Diskussion um die Besetzung der Berufungskommission "Technische Systeme im demographischen Wandel". Da ging es um die Größe der Kommission und einige andere Aspekte. Wir sind aus verscheidenen Gründen für eine "große" Komission. Schon allein, weil dann mehr Meinungen vertreten sind und auch aufgrund der Bedeutung einer W3 Stelle. Allerdings haben wir uns enthalten, da die Argumente für eine "kleine" Kommission auch durchaus da waren. Und eine weitere Verzögerung an der Stelle wäre kontraproduktiv. Aber es ist aufgenommen, dass im Normalfall eine "große" Kommission für W3 Stellen eingerichtet wird. Nicht, dass da in Zukunft Blödsinn passiert.

Dann wurde über den neuen FIO (Faculty Information Officer) gesprochen. Prof. Stark würde das vielleicht übernehmen und hat auch ein Konzept dazu. Das braucht aber auch Geld. Gut, dass sich da mehr als nur die Pflicht tut und vielleicht lässt sich ja dabei auch Geld sparen. Jedenfalls wird das Thema IT Infrastruktur der Fakultät präsenter werden.

Und das war es auch schon aus dem öffentlichen Teil.

RN

Home ← Ältere Posts