Los Wochos, wie immer beim Amtszeitenwechsel. Auch im Fakultätsrat gab es zwei Sitzungen.

In der 175. Sitzung hat sich der neue Fakultätsrat konstituiert.

Neuer Dekan ist Prof. Kraft.

Prodekane sind für

- Studium und Lehre: Prof. Meyer

- Forschung: Prof. von Wagner

- Nachwuchs und Human Resources: Prof. Manzey

Damit war die Konstituierung auch schon um. Demnächst müssen dann die Ausbildungskommission und einige andere Unterkommissionen besetzt werden.

 

In der 176. Sitzung gab es zunächst einmal eine längere Diskussion um die Tagesordnung. Kein Scherz.

Wir hatten eine schriftliche Anfrage zur Rüstungsforschung an der Fakultät gestellt. Diese ist im vertraulichen Teil gelandet, obwohl die Anfrage auf öffentlichen Informationen beruht. Begründet wurde die Vertraulichkeit mit den Forschungsinhalten. Naja. Wir wurden dann überstimmt, und es blieb im vertraulichen Teil.

Prof. Feufel hat im November neu an der Fakultät angefangen und stellte sich kurz vor.

Dann ging es um die neuen Studien- und Prüfungsordnungen für den Bachelor und den Master PI. Hierzu gab es ungewöhnlicherweise den originalen Textentwurf der Studiengangs AG und daneben die Beschlüsse der Ausbildungskommission dazu. Sonst wurden die gleich eingearbeitet.

Wenn man sich ansieht, was die Beschlüsse waren, wird auch klar, warum so verfahren wurde.

Es ging zum ersten darum, im Bachelor eine Freiversuchsregelung im ersten Semester einzuführen. Analog zu der Regelung bei den Wi-Ings. Das wurde auch allgemein als positiv angesehen und bis auf eine Enthaltung bei den Profs fand das Zustimmung.

Zum Zweiten ging es um die Regelung, was denn in die Endnote eingerechnet wird. Die berühmte 25% Regelung. Die AK wollte die Abschlussarbeit nicht davon ausnehmen und die wie ein normales Modul behandeln. Das sahen die Profs. bis auf Ausnahmen nicht so. Obwohl der Fall, dass die Abschlussarbeit zu den schlechtesten Noten zählt, nun wirklich sehr selten ist und die Note natürlich weiterhin auf dem Zeugnis steht.

Da war dann von Selbstbetrug, sich lächerlich machen etc. die Rede. Kein Kommentar dazu. Das lohnt nicht.

Im Endeffekt wurde das mit professoraler Mehrheit abgelehnt.

Wichtig dabei ist, dass PI der Pilot für die Überarbeitung der StuPOs ist, und die anderen Ordnungen sich daran anpassen werden.

Die Zugangs- und Zulassungsordnung für den Master PI war dann weniger kritisch, weil zulassungsfrei und daher nur die Prüfung der fachlichen Voraussetzungen drin steht.

Es gibt nun endlich einen neuen Beauftragten für die "Plattform zur Umsetzung der forschungsorientierten Gleichstellungsstandards". Prof. Liebich war schon vor einiger Zeit zurückgetreten. Und es scheint nicht so wichtig zu sein, dass man sich da kümmern müsste. Prof. Meyer wird das jetzt übernehmen.

Es wurde eine Berufungskommission für Neuroadaptive Systeme eingesetzt. Dort werden noch Studis gesucht. Besonders an dem Verfahren ist, dass es eine Berufung ad Personam sein soll und der Kandidat schon feststeht. Es geht also nur noch darum, zu prüfen, ob der auch dazu in der Lage ist.

Die Kooperationsvereinbarung mit der BeSpace GmbH wurde verlängert. Der Master Space Engineering wird um Kapazitäten erweitert.

Und dann kam der vertrauliche Teil. In dem wir erfahren haben, dass unsere Anfrage dann doch zur nächsten Sitzung erst beantwortet wird.

RN