EB104 Gremien-Blog

188. Fakultätsrat der Fak 5 - 18.04.2018

Der Fakultätsrat startete mit einer Lehrprobe im Rahmen eines Habilitationsverfahrens. Dabei geht es um die Erlangung der Lehrbefähigung an einer Uni. Insofern war es schade, dass außer uns keine Studis anwesend waren. Nichtmal die Vertreter der anderen Studiliste im Fakultätsrat. Ansonstan war das sehr anschaulich und gut dargestellt.

Im Anschluss gab es dann die reguläre Fakultätsratssitzung.

Diese begann mit der Verabschiedung der jahrzehntelangen Sekretärin der Fakultät, Frau Meyer, für die das die letzte Sitzung des Fakultätsrates war. Sie wird ein große Fußstapfen hinterlassen. Wir wünschen alles Gute für den Ruhestand und bleiben in Kontakt.

Die StuPO Änderung für den Master Space Engineering wurde im Block beschlossen.

Danach kam die neue StuPO für Verkehrswesen mit der neuen Studienrichtung "Allgemeines Verkehrswesen" dran. Eigentlich war die auch im Block vorgesehen, aber der Sputnik-Vertreter wollte das diskutiert haben, ok dann machen wir das. Er ist gegen die neue StuPO, wie er es auch schon in der Ausbildungskommission war.

Als Begründung wurde angeführt, dass wir ja eine maschinenbauliche Fakultät seien, sogar eine der größten in Deutschland, und die technische Ausrichtung aufgeweicht würde. Ebenso wurde angeführt, dass die Studis dann ja alles möglich studieren könnten und keine Orientierung mehr hätten. Er hätte auch mit Studis gesprochen, die alle nur technisch studieren wollten und zwar Luft- und Raumfahrttechnik, also die Möglichkeiten der neuen StuPO gar nicht wollten.

Darauf wurde von uns geantwortet, welche Möglichkeiten, die neue StuPO gibt, und dass es für Leute, die wie bisher technisch studieren wollen, keine Änderungen gibt. Dafür Möglichkeiten für Leute, die sich darüber hinaus entwickeln wollen, zum Beispiel Flughafenplanung, also Technik und Planung zusammen. Das wurde auch durch andere Mitglieder im Fakultätsrat bekräftigt, die weiterhin anführten, dass sich die Welt verändert habe und zunehmend nicht nur technische Leute gesucht werden. Ebenfalls wurde nochmal klargestellt, dass es für die Studis keine Nachteile, sondern nur Vorteile für einen Teil der Studis gibt. Es soll auch für jeden Studienschwerpunkt mehr Empfehlungen und Informationsmaterial geben.

Der Dekan hat ebenfalls nochmal deutlich gemacht, dass die Fakultät auch andere Fachdisziplinen als nur die Technik beinhaltet, was wir dann wiederum auch für das Verkehrswesen ausführten. Der Studiengang umfasst eben mehr als nur Technik.

Im Endeffekt wurde die StuPO von Sputnik abgelehnt. dazu gab es noch drei Enthaltungen. Wir haben dafür gestimmt und werden auch weiterhin mehr als nur die Luft- und RaumfahrtTECHNIK vertreten.

Es gab dann noch die kleine Nebenbemerkung vom Sputnikvertreter, dass er sich doch sehr darauf freuen würde, wenn denn endlich ein eigener Studiengang "Luft- und Raumfahrttechnik" kommen würde.

Weiter ging es danach mit der Einsetzung von zwei Berufungskommissionen. Einmal für "Datenanalyse und Modellierung turbulenter Strömungen" und dann "Technische Systeme im Demographischen Wandel". Wer noch Interesse hat, daran mitzuwirken und Profs. auszusuchen, meldet sich bei uns. Es sind noch Plätze frei.

Es wurde dann noch über die Verteilung der WiMi Stellen auf die Fachgebiete entschieden. Diese erfolgt wieder zu 70% nach Lehre und 30% nach Forschungsgeldern. Das betriftt aber nur Haushaltsstellen.

Im vertraulichen Teil war dann noch einiges, daraus kann aber nicht berichtet werden, weil vertraulich.

Bis auf den einen Punkt eigentlich eine ganz angenehme Sitzung.

RN

88. Sitzung der AK der Fakultät 5 - 26.03.2018

Interessante Sitzung.

Zunächst ging es um die StuPO für den Masterstudiengang Space Engineering. Hier soll eine ähnliche Regelung wie zu der üblichen 25% Regelung der anderen StuPOs getroffen werden. Da das ein weiterbildender Master ist, ist das unkritisch. Die Regelung war auch soweit OK ausgearbeitet.

Danach kam die StuPO Verkehrswesen dran. Hier soll es eine neue Studienrichtung geben "Allgemeines Verkehrswesen". Dazu gibt es eine Öffnung der Studienrichtungen, wie sie bisher bestehen. Um eine der bisherigen Studienrichtungen auf dem Zeugnis zu haben, müssen in dieser mindestens 48LP im Vertiefungs- und Anwendugnsbereich belegt werden. Das eröffnet die Möglichkeit zwei Module aus einer anderen Richtung zu wählen.
Wird mehr aus einer anderen Richtung gewählt, so ist die Studienrichtung automatisch "Allgemeines Verkehrswesen". Das eröffnet die Möglichkeit nicht nur in einer Fachrichtung zu vertiefen und auch Crossover-Profile zu entwickeln. Beispiele dafür sind Flughafenplanung, Leichtbau und Fahrzeugtechnik, Hydrodynamik und Aerodynamik.... Es werden also Möglichkeiten geschaffen. Leute, die straight eine Studienrichtung studieren wollen, können das wie bisher auch tun.
Wechsel der Profile werden damit auch erleichtert.

Dazu soll es für Profile der bisherigen Studienrichtungen Empfehlungen für Verlaufspläne geben, die im Studienführer aufgeführt werden. Dies soll der Orientierung dienen und auch vermitteln, welche Kompetenzen in welchen Bereichen wichtig sind. Dazu gibt es eine Übersicht zu den Zugangsvoraussetzungen der Masterstudiengänge. Die Studis werden also besser als bisher informiert. Damit die fünf üblichen verdächtigen nicht irgendwas Studieren und dann nicht in den Master kommen.

Weiterhin gibt es jetzt die 25% Regelung für die Berechnung der Abschlussnoten und die Freiversuchsregelung für erste Prüfungsversuche im ersten Semester, wie in den anderen StuPOs auch.

Interessant war in der Diskussion, dass gerade die Sputnikvertreter*innen als Studis vehement gegen die Öffnung für weitere Profilbildung waren und sind. Man denkt offensichtlich nur in Luft- und RaumfahrtTECHNIK und nicht darüber hinaus.

Die Öffnung wurde dennoch in der AK angenommen.

Die Studiengangsverantwortlichen der einzelnen Master werden in Zukunft gebeten, auch auf die Richtungsmodule des Bachelor mit draufzusehen. Hier gab es einige Abstimmungsprobleme.

RN

187. Fakultätsrat der Fak 5 - 21.03.2018

Kurze aber heftige Sitzung.

Zunächst wurde dem verstorbenen Prof. Wittkowsky gedacht, der in den Siebzigern der erste Präsident der reformierten TU war und das obwohl er zu der Zeit noch nicht Promoviert war. Auch das gab es mal.

Es gab einen längeren Bericht zur Fakultätsklausur für alle, die nicht mitkommen konnten. Das Protokoll dazu gibt es diese Woche noch. Die Ergebnisse werden dann in den nächsten Sitzungen weiter diskutiert.

Die Praktikumsrichtlinien für Bachelor Maschinenbau und ITM, sowie Master Produktionstechnik, Maschinenbau, ITM und Biomedizinische Technik wurden wie in der AK behandelt beschlossen.

Für das Cluster Verkehrswesen inlusive der zugehören Masterstudiengänge wird es demnächst ein Studiengangsreview geben. Das ist die interne Akkreditierung der Studiengänge. Dazu müssen Reviewteams bestimmt werden, mit teils externen Leuten. Das wurde größtenteils getan. Einige Positionen sind noch unbesetzt, da wird dran gearbeitet. Eventuell werden wir dazu noch mal einen Aufruf starten, da im Review selbst auch Studis der Studiengänge befragt werden sollen. Bei Interesse, meldet Euch.

Dann wurde es ernst.
Die Studien- und Prüfungsordnung Human Factors sollte beschlossen werden.

Da die Ausbildungskommission in der Frage der Berechnung der Abschlussnoten keine Einigkeit oder auch nur eine Mehrheit fand, wurde das jetzt nochmal ausführlich diskutiert. Wir waren und sind weiterhin für die 25% Regelung, die auch in den anderen Studiengängen beschlossen wurde und kämpfen dafür. Die aufgeweichte Regelung von Sputnik war aber zumindest nicht so wesentlich schlimmer als der Entwurf der Profs.

Nach einer wieder sehr merkwürdigen Diskussion, seit wann sind Einzelfälle für generelle Aussagen und Einzelgespräche für alle Studis repräsentativ, wurde dann mit der Prof.Mehrheit und den WiMi-Stimmen gegen die Studis und SoMis durchgestimmt.

Danach ging es wieder harmonischer zu.

Die Zugangs- und Zulassungsordnung für Human Factors war kein Problem.

Ebensowenig die Korrektur der bisher beschlossenen ZZOs. Da wurde inhaltlich ein wichtiges "und" vergessen.

Das Projekt Roberta hat den Jahresbericht vorgestellt. Die Teilnehmerinnen sind begeistert und mit etwas Glück wird das in Zukunft auch ausgebaut werden können. Die Nachfrage ist jetzt schon weit höher, als die Kapazitäten.

Zuletzt gab es noch den Zuweisungsantrag für die Innovationsprofessur "Technische Systeme im Demographischen Wandel" am IPA. Hier gab es kleinere Änderungen und das soll alles möglichst schnell und vor allem korrekt laufen, daher nochmal die Abstimmung.

Und das war dann der öffentliche Teil.

RN

404. Sitzung des Institutsrates ILR - 14.03.2018

Fast untergegangen ist der Bericht vom Institutsrat letzte Woche.

Da keine Sekretärin anwesend sein konnte, musste der Geschäftsführende Direktor (Prof. Peitsch) diesmal selbst Protokoll schreiben.

Zunächst wurde aus dem Fakultätsrat und der Fakultätsklausur berichtet. Aus den höheren Gremien war zu erfahren, dass die Berufungsliste für die Flugmechanik und Flugregelung durch den AS gegangen ist. Die Ausschreibung für die Raumfahrttechnik läuft. Demnächst wird sich da die Berufungskommission treffen.

Aus der Werkstatt wird berichtet, dass die ersten Anschaffungen angelaufen sind.

Der Zustand des Gebäudes ist immer wieder ein Problem. Es gibt etliche Stellen, die Renovierungsbedüftig sind, aber auch Probleme bei der Schadensbehebung mit der Bauabteilung. Die Toiletten sind da nur eine Baustelle. Der GD wird da weiter nachbohren.

Die Raumausstattung war auchThema, hier ist ebenfalls einiges zu besorgen. Vor allem Tische und Stühle. Der GD fragt da mal in der Fakultät nach, wie es da mit Unterstützung aussieht.

Das Studiengangsreview steht an und damit auch die Evaluation des Masterstudiengangs LRT. Hier hat Prof. Bardenhagen den Zeitplan und die notwendigen Schritte vorgestellt. Eventuell werden wir dann nochmal einen Aufruf starten an Studis, sich daran zu beteiligen. Denn auch die Studis werden gefragt.

Und dann war da noch ein heikles Ding.

Es wird mal wieder an einem Bachelorstudiengang LRT gebastelt. Das soll zusätzlich zum Bachelor Verkehrswesen sein und mehr Pflichtanteil im technischen Bereich beinhalten. Sonst scheint es nach den ersten Entwürfen sehr nah am Verkehrswesen zu sein.

Auf die Nachfrage, ob das denn überhaupt nötig ist, gab es noch keine klare Antwort. Das bleibt noch auszudiskutieren.
Beim letzten Versuch dazu gab es diverse inhaltliche Nachfragen der Ausbildungskommission, die damals nicht beantwortet werden konnten oder wollten. Einer der Gründe, warum das gescheitert ist. Auf die Anmerkungs dessen war von den Vetretern von Sputnik nur zu vernehmen, das sie ja jetzt mit in der AK sitzen würden und ansonsten halten sie das ja für eine ganz tolle Idee.
Vielleicht ist es das auch für einige Leute. Als Gremienvertreter entbindet das allerdings nicht von der Pflicht kritisch zu hinterfragen und auch alle anderen Studis und Studiengänge zu berücksichtigen. Es klang nicht so, als würde das von Sputnik überhaupt bedacht werden.

Wir sind gespannt und weiterhin skeptisch ob der Auswirkungen, die ein solcher Studiengang auf den gesamten Bereich Verkehrswesen hat.

RN

87. Sitzung der AK der Fakultät 5 - 21.02.2018

Nervig ist gar kein Ausdruck.

Es ging um die Studien- und Prüfungsordnung für Human Factors.

Die Profs. aus dem Bereich wollen unbedingt die übliche 25% Regelung vermeiden. Dazu haben sie sich gute und weniger gute Dinge einfallen lassen. Gut ist auf jeden Fall der Ansatz, jedes Wahlpflichtmodul mit und ohne Benotung anzubieten. Das ist eine wirklich studifreundliche Sache. Die Wahl hat Studi bei der Modulanmeldung. Eingeschränkt werden soll das allerdigns auf mindestens 6LP und maximal 18LP unbenoteter Module. Das ist weniger schön, aber noch verkraftbar.

Darauf basierend soll allerdings die 25% Regelung gar nicht kommen und stattdessen die restlichen LP, die nicht in die Note eingehen, aus dem freien Wahlbereich kommen. Dabeei sind das nur 12 LP. Im Endeffekt wurde auch in der Diskussion deutlich, dass der freie Wahlbereich ja nicht so wichtig ist. Zumnidest den Profs.

Die Diskussion wurde dann teilweise auch sehr merkwürdig geführt.

Am Ende gab es ein Unentschieden zwischen der Variante der Profs. und einer abgeschwächten 25% Regelung auf Vorschlag von Sputnik. Und selbst dabei hat dann noch ein Mitglied von Sputnik für die Profs. gestimmt.

Der Fakultätsrat muss sich jetzt damit befassen und da es kein Votum der AK gibt, wird das wohl auf eine Wiederholung der Diskussion hinauslaufen. Ergebnis unklar.

Danach kam noch die Zugangs- und Zulassungsordnung Human Factors dran. Hier gab es einige sehr weiche und schwammige Formulierungen, die aber bewusst eingebaut wurden. Es wird sich zeigen, ob die sich in der Reailtät dann so bewähren. Wir haben nichts dagegen, im Zweifel eröffnet das die Möglichikeit sich einzuklagen.

Die Terminplanung für die restlichen StuPOs wurde dann noch kurz vorgestellt. Es wird hoffentlich im Sommer alles durch sein.

RN

186. Fakultätsrat der Fak 5 - 14.02.2018

Einigermaßen kurz und schmerzfrei, aber doch wichtige Dinge behandelt.

Zunächst gab es eine Schweigeminute für Prof. Sander. Dieser war zu seiner aktiven Zeit Professor für Mechanik.

Die Modullisten für das Sommersemester wurden gleich zu Beginn im Block beschlossen.

Aus dem AS wurde berichtet, dass die Fakultät nun doch eine Innovationsprofessur bekommt. "Technische Systeme im demographischen Wandel" hat das Rennen gemacht. Das Verfahren läuft ja nun auch schon länger und wurde ausführlich immer wieder behandelt.

Die Professur Bahnbetrieb und Infrastruktur kommt nicht voran, da im Bericht immernoch Formulierungen drin sind, die so nicht gehen. Es nervt langsam und dringend ist es schon lang.

Dann haben sich zwei neue Professoren vorgestellt. Herr Weiss hat das Fachgebiet Aerodynamik übernommen, auch eine endlose Geschichte. Herr Oberschmidt hat das Fachgebiet der Mikro- und Feingeräte übernommen.

Der Wechsel des Fachgebiets Fluidsystemdynamik vom ISTA zum IMS ist weiterhin problematisch. Die Rechtsabteilung stellt sich quer. Auf der Fakultätsklausurtagung soll darüber beraten werden, was mit dem ISTA passieren soll.

Der Studiengang Space Engineering möchte gerne die StuPO ändern um sowas wie die 25% Regelung aufzunehmen. Allerdings ohne vorher durch die Ausbildungskommission zu gehen. Das wurde in die AK verwiesen und dort wird der Entwurf wohl einige Diskussionen auslösen.

Die Zugangs- und Zulassungsordnung für den Master Biomedizinische Technik wurde beschlossen.

Die Termine der Fakultätsratssitzungen für das Sommersemester wurden beschlossen. Diese sind am 21.03., 18.04., 09.05., 13.06., 11.07., und 19.09. jeweils 14 Uhr im H4105.

Die WIMi-Studie der Zentrale wurde erläutert, lag aber nicht vor. Die Zahlen sind wohl sehr schlecht, was die Zufriedenheit der Promovierenden mit ihrer Betreuung angeht. Die Fakultät liegt mit Abstand hinten. Auch das soll Thema auf der Fakultätsklausur werden. Die Studie gibt es unter Direktzugang 180680 anzusehen.

Für die Fakultätsklausurtagung liegt der Entwurf eines Entwicklungsplanes vor. Es wurde dann über die Verteilung von Themen gesprochen und auf unsere Anregung werden zwei zusätzliche Punkte mit aufgenommen. Die Abschlussarbeiten, mit LP-Bewertung, Dauer und Umfang sind ein Problem, das in letzter Zeit verstärkt auftritt. Und eine Sammlung von Best-Practice Beispielen für Lehrmethoden und Tools wäre auch gut, damit Profs. sich von ihren Kolleg*innen etwas abschauen können und wir Studis davon profitieren. Es gab da im vertraulichen Teil zwei schöne Beispiele von Leuten, die Methoden einsetzen, die sonst nicht verwendet werden. Das darf gerne bekannter werden.

Die Auswahlkommission für dem Master LRT wurde benannt. Hier sind einige Leute nicht mehr dabei, deshalb musste das neu benannt werden.

Dann gab es noch die Haushaltsplanung der Fakultät und die Tutor*innenausstattung. Fazit: Wir bekommen weniger.

Die Fachgebiete Flugmechanik und Luftfahrzeugbau bekommen zusätzliche Tutorenstellen.

Und dann war noch vertraulicher Teil.

RN

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