EB104 Gremien-Blog

62. Sitzung der AK der Fakultät 5 - 24.02.2015

Bei dieser Sitzung ging es um die Themen, die beim letzten Mal aus Zeitgründen verschoben wurden.

Das war zunächst der Studiengang Patentingenieurwesen.

Dieser soll neu als Masterstudiengang in Kooperation mit der Fakultät VII eingerichtet werden. Zielgruppe sind Maschinenbäuer*innen, die sich für Patentrecht interessieren.

Leider lag nur eine unvollständige Version der Dokumente vor. Die Anmerkungen dazu werden in die Arbeitsgruppe zurückgegeben.

Zweites Thema war die Zugangs- und Zulassungsordnung für den Master Luft- und Ramumfahrttechnik.

Diese Ordnung soll als Pilotprojekt der Fakultät für solche Ordnungen dienen. Es gibt also kaum Vorlagen. Entsprechend lange dauert der Prozess schon.

In der Grundausrichtung soll eine stärkere fachliche Bewertung aufgenommen werden und nicht mehr nur nach Abschlussnote zugelassen werden. Darin sind sich auch alle einig.

Die Details haben uns auch diesmal wieder einige Arbeit bereitet.

Einige Dinge müssen noch juristisch geprüft werden, andere eingearbeitet. Vorbehaltlich der Einarbeitung wurde die Ordnung in der AK beschlossen und wird jetzt in den Fakultätsrat gegeben.

 

RN

was bisher (2015) geschah - aka 1. Blog ausm AS

Im Akademischen Senat (AS) gibt es eigentlich immer brisante Themen und davon mal mehr und mal weniger. Die Geschichte hat keinen Anfang und kein Ende, aber irgendwo muss mensch halt anfangen zu blogen. Dieser Anfang ist nun aus technischen Gründen im Februar 2015.
Da jedoch eine gravierende Änderung bereits in der Januar-Sitzung beschlossen wurde, hier ein kleiner Rückblick:

 

In der 743. Sitzung des AS (am 14.01.2015) wurde mit einem kleinen, unscheinbaren Satz die Umstellung von Programmakkreditierung auf Systemakkreditierung aller Studiengänge der TU Berlin beschlossen:
"Der Akademische Senat stimmt der Umstellung auf Systemakkreditierung zu."

Normalerweise sind Beschlüsse sehr viel länger und vor allem konkreter.

 

Aber was bedeutet das nun und warum haben wir dagegen gestimmt?

Die Akkreditierung von Studiengängen ist bereits im Berliner Hochschulgesetz vorgeschrieben. Ziel ist es dabei, durch aussen stehende Dritte (sogenannte Akkreditierungsagenturen) die Studiengänge u.a. auf Studierbarkeit, Qualität des Abschlusses und zum Abschluss passende inhaltliche Ausrichtung zu prüfen.
Dabei muss jeder Studiengang alle 5 Jahre neu akkreditiert werden. In der Regel werden dabei Auflagen erteilt, die (mehr oder weniger verbindlich) umgesetzt werden müssen, bevor der Studiengang als akkreditiert gilt. Für jeden einzelnen Studiengang durchgeführt nennt sich das Programmakkreditierung.
Jede*r der oder die mal die Hochschule gewechselt hat, weiß, dass diese vereinheitlichung von Qualitätsstandards in der Praxis nicht gänzlich funktioniert. Es ist aber ein Mittel um Schlimmeres zu verhindern.

Diese externen Begutachtungen kosten natürlich auch Geld (ca. 5000 € pro Studiengang) und bedeuten für viele Beteiligte in der Universität eine zusätzliche Arbeitsbelastung.

Da dies in der Summe - z.B. bei 120 Studiengängen an der TUB - sehr teuer wird und um u.a. den Aufwand zu reduzieren, wurde vor einigen Jahren von der Kultusministerkonferenz (KMK) die Möglichkeit geschaffen, alternativ zur Programmakkreditierung eine Systemakkreditierung durchzuführen.

Bei der Systemakkreditierung wird - entgegen der Einzelbegutachtung eines Studiengangs - geprüft, ob ein funktionierendes Qualitätsmanagement innerhalb der Hochschule etabliert ist, das die Studiengänge "selbstständig" aktuell, qualitativ hochwertig und dabei studierbar hält.
Diese Systemakkreditierung ist zwar einzeln gesehen teurer als eine Programmakkreditierung, aber unterm Strich deutlich günstiger für eine Hochschule.

 

Warum haben wir bei dem Beschluss nun dagegen gestimmt?

Die Systemakkreditierung basiert auf einem funktionierenden Qualitätsmanagementsystem (QMS), in dem durch einfache Regelkreisläufe, wie z.B. Studierendenbefragungen, Modulevaluierungen und Beschwerdesysteme die Qualität eines Studiengangs verbessert, Fehlentwicklungen gegegnetund der Studiengang insgesamt aktuell gehalten wird.

Theoretisch existieren solche Kreisläufe an der TU Berlin seit Jahren, da sie auch für die Programmakkreditierung empfohlen werden. Sie sind in Ordnungen niedergeschrieben und Personal zur Datenerfassung und -bearbeitung eingestellt.

Allerdings sieht die Praxis leider so aus, dass in den wenigsen Modulen tatsächlich evaluiert wird. Die Ergebnisse von Umfragen werden nicht wie vorgeschrieben mit den Teilnehmenden besprochen und es gibt keine festgesetzten Konsequenzen für Dozent*innen mit schlechten Evaluierungsergebnissen.

Faktisch existiert das QMS - mit Ausnahme einzelner Module - also nur auf dem Papier.
Da unklar ist, in wie fern bei der Systemakkreditierung tatsächlich die realen Abläufe analysiert werden - entgegen den theoretischen (Papier-)Vorgaben und weil es keine Konsequenzen für Hochschullehrer*innen gibt, die sich einfach nicht an die Regeln halten, haben wir bei der Abstimmung im akademischen Senat gegen die Systemakkreditierung gestimmt.

Leider unterlagen wir in der Abstimmung mit 4 Gegenstimmen gegen die 16 Fürstimmen (bei einer Enthaltung). (Nicht wundern: Der AS war an dem Tag nicht voll besetzt.)

Wir bleiben weiterhin dran, das Qualitätsmanagement an der TU zu verbessern. Weiterhin wollen wir auf lange Sicht auch scharfe Konsequenzen für die Nichteinhaltung der Ordnungen für die Hochschullehrer*innen etablieren - bisher gibt es Diese ja nur für alle anderen Statusgruppen (z.B. uns Studis).

Wenn irgendwann ein funktionierendes QMS flächendeckend an der TU Berlin etabliert ist, dann können wir unsere Studiengänge als akkreditiert betrachten, vorher leider nicht - egal was ein externes Siegel besagt.

Unter dieser Voraussetzung wären auch wir für die Systemakkreditierung.

PS

Allgemeines zum Akademischen Senat

Im Akademischen Senat (AS) laufen die Entscheidungswege aller Fakultäten zusammen. Außerdem werden zentrale, die Uni überspannende Themen behandelt.

In diese Blog findet Ihr Infos und Hintergründe zu besonderen aktuellen Tagesordnungspunkten und Beschlüssen.

Allgemeine Informationen zu Aufgaben des AS, die aktuelle Zusammensetzung, Sitzungstermine und Protokolle findet Ihr auf der offiziellen Webseite der AS-Geschäftsstelle und auf unserer Webseite.

PS

382. und 383. Sitzung des Institutsrates ILR - 16.02.2015

Die 382. Sitzung war die Konstituierung des Institutsrates für die nöchste Legislatur. Diese beginnt am 1.4.2015 und dauert zwei Jahre. Um gleich von Beginn an Arbeitfähig zu sein, wird vorher konstituiert und sich dann bis Beginn der Legislatur schlafen gelegt.

Das Verfahren wird so auch im Fakultätsrat angewandt.

Zunächst gab es einige Unklarheiten über die Beschlussfähigkeit.

Nach §55 der Grundordnung der TU Berlin, verlieren die Studis das Stimmrecht, wenn nicht genug Profs. im Institutsrat gewählt sind. Das basiert auf der im Gesetz vorgeschriebenen Mehrheit der Profs. in Gremien mit Lehrbezug.

Regulär haben die Profs vier Sitze. Alle anderen zusammen drei. Diesmal standen aber nur drei Profs. auf der Liste. Daher können es maximal drei Profs. werden. So war von vornherein klar, dass die Studierenden das Stimmrecht verlieren würden.

Es bestand die Möglichkeit, vier Profs. aufzustellen. Professor Hüttig ist zwar beurlaubt, verliert aber damit nicht das passive Wahlrecht. Was jetzt die Motive waren, nur drei Profs. auf die Liste zu nehmen, ist Spekulation.

Die Diskussion darum jedenfalls war sehr aufschlussreich.

Zuletzt gab es noch die Wahl des Geschäftsführenden Direktors (GD) und des Stellvertreters.

Neuer GD ist Prof. Peitsch, Stellvertreter Prof. Luckner.

Die 383. Sitzung fand gleich im Anschluss statt.

1. Zunächst ging es um die Situation der Fahrradstellplätze am ILR. Dass es zu wenige sind, ist keine neue Erkentnis. Die Konsequenzen daraus auch nicht. So haben etliche Mitarbeiter ihr Fahrrad im Büro stehen, oder es wird in den Versuchshallen geparkt. Dort ist das allerdings wegen Flcuhtwegen schwierig.

Es soll nun mit der Bauabteilung geprüft werden, wo man eventuell bessere Fahrradständer anbringen kann. Mögliche Ort sind die Parkplätze direkt vor dem Gebäude, oder auf der Rückseite des F11. Eventuell sogar mit Drahtkäfigen und Dach.

2. Weiter war die "Einführung in die Luft- und Raumfahrt" Thema. Der Vertrag des Mitarbeiters läuft Ende März aus. Es wird nun dafür gesorgt, dass es bis zum Amtsantritt des Nachfolgers von Prof. Thorbeck eine Lösung gibt. Das Modul findet also im Sommer statt.

3. Womit wir auch schon beim dritten Thema wären.

Der potentielle Nachfolger von Prof. Thorbeck hat mit dem Präsidium Verhandlungen geführt. Man wurde sich wohl recht schnell einig. Ob der Dienstantritt zum 1.4. noch klappt, darf bezweifelt werden. Aber innerhalb des nächsten halben Jahres wird es wohl einen neuen Prof. am ILR geben. Damit ist die Lehre und Forschung im Fachgebiet gesichert.

 

RN

61. Ausbildungskommission der Fakultät 5 - 10.02.2015

Die 61. Sitzung der Ausbildungskommission hat sich mal wieder mit den Modullisten der Studiengänge an der Fakultät 5 befasst.

Es gab einige Änderungen. Diese sind demnächst in den neuen Modullisten verfügbar.

Daneben hat die AK auch einige Anregungen für die Zukunft gegeben, die noch weiter in den Studiengangs AGs behandelt werden.

Die anderen Punkte wurden aus Zeitgründen vertagt. Dazu gibt es eine nächste Sitzung am 24.02.

 

RN

152. Fakultätsrat 5 vom 4.2.2015

Am Mittwoch war mal wieder Fakultätsrat.

Eine inhaltsreiche Sitzung.

 

Modullisten

Die Modullisten für das Sommersemester wurden nicht beschlossen. Dafür wurde der Dekan ermächtigt, diese per Eilentscheid abzusegnen, wenn die Ausbildungskommission (AK) sich damit befasst hat.
Aus verschiedenen Gründen war es nicht möglich eine Sitzung der AK vor dem Fakultätsrat einzuberufen.

Termin für die AK ist Dienstag der 10.2. um 12 Uhr.

Festsetzung der Zulassungszahlen für das Jahr 2015/16

Die Zulassungszahlen wurden festgelegt. Der Master in PI ist jetzt zulassungsfrei. Sonst alles wie gehabt.

Für Maschinenbau und LRT wurde beschlossen über eine höhere Überbuchung mehr Leute in den Master zu bekommen bei gleichen offiziellen Zahlen.
Das gab es in der Vergangenheit schon, ist aber bei LRT noch etwas zurückhaltend angewandt worden.

Unbenotung

Für die Regelung, welche Noten nicht in die Endnote eingerechnet werden sollen, wurde kein Beschluss gefasst. Der FakRat konte sich nicht auf die Empfehlung der AK einigen. Es gibt immernoch reichlich Unwissen und Ressentiments gegen eine generelle Regelung, einfach die 25% schlechtesten Noten nicht zu berücksichtigen.

So obliegt es jetzt den einzelnen Studiengangs AGs eine Regelung für den Studieungang zu finden.

Kompensationsprinzip bei Portfolioprüfungen

Der Fakultätsrat hat beschlossen bei Portfolioprüfungen die einzelnen Prüfungsleistungen als kompensierbar in die einzelnen Studien- und Prüfungsordnungen zu schreiben.

Dies ist bei der letzten Überarbeitung der AllgStuPO weggefallen. Stattdessen kam in letzter Sekunde ein Punktesystem rein. Dies kann mit etwas krimineller Energie das Kompensationsprinzip unterlaufen.

Um das wieder hinzubiegen, bis die AllgStuPO erneut geändert ist, soll das lokal erstmal eingeführt werden.

Aber auch das wird noch etwas dauern.

Zuweisung von Professuren

Der Fakultätsrat hat beschlossen, welche Professuren auf der nächsten Sondersitzung zur Vergabe von Professuren beahndelt werden sollen.

Darum gab es einige Diskussionen und einen Vorschlag der Strategie AG, der dann auch angenommen wurde.

Folgende Stellen sind im Topf:

- Technische Akustik - Körperschall

- Mikro- und Feingeräte

- Fahrzeugmechanik

- Montagetechnik und Fabrikbetrieb

Darum können sich jetzt alle Institute bewerben und einen Antrag stellen.
Aufgrund von Sparmaßnahmen ist davon auszugehen, dass nicht alle dieser Stellen besetzt werden können.

Tutorenausstattung

Die Tutorenausstattung für das kommende Haushaltsjahr ab April wurde beschlossen.

Die Veränderungen sind recht gering. Nur die Mechanik gewinnt gut dazu, während die Konstruktion verliert.

Laut Prof. Meyer ist das bei der Konstruktion auf geringere Teilnehmerzahlen von den WiIngs zurückzuführen.

 

RN

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