EB104 Gremien-Blog

386. und 387. Sitzung des Institutsrates ILR - 06.01.2016

Ja, zwei zum Preis von einer.

Die 386. Sitzung diente der Konstituierung des Institutsrates.

Mit der Wahl im Januar 2015 verloren die Studis das Stimmrecht für die Amtszeit 2015-2017. Da die Professoren nicht genug Kandidaten auf ihrer Liste hatten, war die gesetzlich vorgeschriebene Mehrheit für Profs. nicht mehr gewährleistet und dann fällt das Stimmrecht für die Studis zuerst weg. Darauf hatten wir in der Konstituierenden Sitzung am 16.02.2015 hingewiesen, um die Profs. zu einer Lösung durch Neuwahl zu bewegen.

Die Möglichkeit dazu ergab sich mit dem Dienstbeginn von Prof. Bardenhagen.

Danach traten die Profs. geschlossen zurück, womit eine Neuwahl möglich wurde, allerdings nur bei den Profs. alle anderen waren nicht zurückgetreten. Diese Wahl fand im Herbst statt und so hat nicht nur Prof. Bardenhagen jetzt auch einen Sitz im Institutsrat, sondern die Studis haben auch wieder Stimmrecht.

Alter und neuer geschäftsführender Direktor (GD) ist Prof. Peitsch und sein Stellvertreter bleibt Prof. Luckner.

Danach folgte die 387. Sitzung als reguläre Sitzung.

Der Lernraum F121 soll demnächst wieder zugänglich sein.

Dafür wurde der Plan für eine Umstrukturierung vom Nebenraum und dem Raum gegenüber vorgestellt. Aus Brandschutzgründen ist der Lernraum zur Zeit gesperrt, da kein zweiter Fluchtweg existiert. Dieser soll nun über den Raum gegenüber geschaffen werden, mit einem Notschlüssel in einem Glaskasten. Dazu soll der Druckerraum dorthin verlagert werden, dass nicht die jetzt dort befindliche Ausstattung geklaut werden kann. Und einen großen Kopierer trägt man nicht mal eben weg.

Mit Umsetzung der Lösung, wird auch der Lernraum wieder öffnen.

Von der Fakultät gibt es regelmäßig Geld für die IT Ausstattung der Institute für die Lehre.

Dieses Jahr ist das ILR mal wieder dran. Dazu gab es eine Arbeitsgruppe, an der wir auch beteiligt waren, die ein Konzept vorstellte.

Es sollen neue Beamer für die Seminarräume angeschafft werden. Dazu Softwarelizenzen und ein Zahlenschloss für den PC-Pool. Der PC-Pool wird danach wieder für Studis nutzbar sein. Den Zahlencode gibt es dann bei Herrn Lorz, sobald das eingebaut ist. Wir werden darüber noch gesondert informieren.

Der Institutsbus ist immernoch kaputt. Es wurde angeregt, einen neuen Bus anzuschaffen. Dagegen hatten die Profs. erstmal größere Bedenken aufgrund der Kosten. Nun soll erstmal geprüft werden.

Im Januar soll es eine neue Website für das Institut geben. Mehr wird man sehen.

Und noch einen unerfreulichen Punkt gab es.

Offensichtlich ist einer der Pförtner teilweise merkwürdig drauf und verhält sich unangemessen. Berichtet wurde von Verweigerung des Zugangs ins Gebäude, Verlangen des Personalausweises besonders bei ausländisch aussehenden Menschen, und auch unangemessenen Kommentaren. Das geht mal gar nicht.

Prof. Peitsch als GD wird sich darum kümmern. Solltet Ihr solche Erfahrungen machen, wendet Euch bitte direkt an ihn oder an uns.

 

RN

162. Fakultätsrat der Fak 5 - 16.12.2015

Gewitterzeit.

Zunächst gab es einen Habilitationsvortrag über die Bildung von Thromben. Ein guter und spannender Vortrag auch für fachliche Laien. Entsprechend hat der Kandidat dann auch bei der Bewertung abgeschnitten.

Aufgrund dessen ging die reguläre Sitzung dann erst zwei Stunden später los.

Wir haben einen Änderungsantrag für die Tagesordnung gestellt, um über den Beschluss der Prüfungsausschüsse zu Sperrvermerken und Geheimhaltungsklauseln in Abschlussarbeiten zu sprechen.

Der Beschluss verbietet solche Regelungen, bzw. werden die Prüfungsausschüsse solche nicht mehr genehmigen.

Das hat unter den Studis einige Unruhe gestiftet, vor allem da es keine Übergangsregelung für Leute gibt, die schon an der Arbeit schreiben und noch nicht angemeldet haben, oder kurz vor Anmeldung sind und jetzt neu verhandeln müssten.

Kurz vor der Sitzung kam die Information aus dem Präsidium an das Dekanat, dass der Beschluss erst mal auf Eis gelegt ist und das Präsidium das rechtlich prüfen will. Bis dahin wird der Beschluss nicht angewandt.

Es ist also eine faktische Übergangsregelung ohne Enddatum, da man nicht weiß, was sich dort ergibt.
Wir werden und dennoch weiterhin für eine wirkliche Übergangsregelung einsetzen.
Berücksichtigt also bei der Suche nach einem Thema für eine Abschlussarbeit, dass solch eine Regelung, so oder ähnlich kommen wird.

Der Punkt wurde dann nicht aufgenommen und wird bei Gelegenheit wieder kommen.

Zu den aktuellen Berufungsverfahren wurde berichtet: Bei der Aerodynamik laufen die Verhandlungen. Für die "Signale und Systeme der Akustik" und die Arbeitswissenschaften haben den Ruf erhalten und es wird demnächst Verhandlungen geben.

Wir haben eine Anfrage oder besser Anmerkung gestellt, zu Abschlussarbeiten in der Rüstungsforschung. Das wird nicht gewünscht. Wir werden mit den Betroffenen Fachgebieten in Kontakt treten und das versuchen zu klären.

Im Doppelmasterabkommen mit Tsinghua wurden die Teilnehmerzahlen von 5 auf 10 Studis erhöht.

Dann musste ein neuer Forschungsdekan gewählt werden.
Prof. Peitsch war auf der letzten Sitzung zurückgetreten. Prof. Luckner wurde als neuer Forschungsdekan gewählt.

Der Frauenförderplan der Fakultät wurde in erster Lesung behandelt.

Dazu gab es einige Anmerkungen und Diskussionen.
Da von zentraler Ebene ohnehin demnächst neue Vorgaben und Richtlinien kommen werden, wurde beschlossen bis dahin zu warten und das zu vertagen. So fand eine inhaltliche Diskussion statt, aber keine Abstimmung.

Die Erstsemesterinneneinführung, die das EB104 zusammen mit der Studienberatung im Rahmen der ESE organisiert wird als Maßnahme im Plan mit aufgeführt. Allerdings ohne Nennung des EB104.

Für das neu gegründete Zentrum für Lehrerbildung (TUBse, offiziell SETUB) wurden die wahlberechtigten Mitglieder aus der Fakultät in den Statusgruppen der Profs., WMs und SoMis bestimmt.
Bei den Studis sind automatisch die Lehramtsstudis wahlberechtigt, bei allen anderen Statusgruppen benannte Vertreter aus den Fakultäten.

Die Berufungskommission "Flugführung und Luftverkehr" wurde besetzt.

Nach einigen Diskussionen um die Größe der Kommission, wurde sich dann doch für eine "große" Kommission entschieden und damit sind zwei Studis stimmberechtigt.
Wir hoffen, dass das Verfahren schnell und störungsfrei abläuft und werden uns entsprechend beteiligen.

Weiter war eine Kooperation mit der Enerkite GmbH Thema.

Diese Firma möchte mit der TU kooperieren. Dazu lag ein Rahmenvertrag vor.
Es wurde beschlossen, dass die TU mit der Firma einen Vertrag aushandeln soll. Diese Kooperation soll dann evaluiert werden. Dabei soll besonders auf die Lehre geachtet werden, da es diesbezüglich schlechte Erfahrungen gab. Aber jeder hat eine zweite Chance verdient. Deshalb befürworten wir die Evaluation.

Für den Masterstudiengang Space Engineering lag die Kooperationsvereinbarung mit der beSpace GmbH vor.

Bzw. wurde in der Sitzung der neueste Entwurf verteilt. Es gab dann noch kleinere Änderungen in Finanzfragen auf der Sitzung.
Damit bekommt der Studiengangs Space Engineering, der seit Sommersemester läuft, endlich eine bessere organisatorische Grundlage.

Das Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb (IWF) beantragt zwei Professuren im Rahmen eines Frauenförderprogramms (BCP).
Dies sind "Wissensdynamik und Nachhaltigkeit in den Technikwissenschaften" und "Sustainable Manufacturing". Die jetzt beschlossenen Anträge werden in der zentralen Vergaberunde für das Programm eingereicht.

Zwei kleinere Anträge führten dann noch zu längeren Diskussionen. Das Institut für Mechanik beantragte eine PostDOC Stelle und das Insititut für Luft- und Raumfahrt muss eine Werkzeugmaschine reparieren. Beiden Anträgen wurde mit Änderungen zugestimmt.

 

Und dann ging das Gewitter los.

Offensichtlich ist das Dekanat auf die Idee gekommen, so oft abstimmen zu lassen, bis das Ergebnis stimmt.

Die Bennennung einer Innovationsprofessur wurde sollte also wieder abgestimmt werden, obwohl das auf der letzten Sitzung schon Thema war und dort ein Beschluss gefasst wurde.

Formale Begründung war, dass auf der letzten Sitzung kein Beschluss getroffen wurde, da der Beschlussentwurf nicht angenommen wurde und somit kein formeller Beschluss zustande kam.

Dabei wurde versucht immer die Stellen nur monetär zu betrachten und nicht inhaltlich.
Dass dies nicht möglich ist, hatten wir schon in der letzten Sitzung dargelegt.
Aufgrund der Mechanismen bei der Fakultätsinternen Verteilung der Professuren und der Bevorzugung des bisherigen Instituts gibt es eine Prädisposition für die Stelle am Institut, dass eine Stelle abgeben würde.

Das Argument wurde mit Verweis auf ein zu schaffendes "faireres" Verfahren der internen Zuweisung von Professuren auf den Sondersitzungen, und die angeblich mögliche Trennung von Stelle und Inhalt, abgebügelt.

Es ging also den Professoren nur um das Geld, was an der Stelle hängt und die Risiken für die Studiengänge wurden ausgeblendet.

Auch, dass das Präsidium momentan die Verteilung von Technikerstellen grundlegend überarbeitet war nicht relevant. Es ist also gar nicht klar, wie viele Stellen in Zukunft bei der Fakultät ankommen.
Ebenso unsere Information dass es im Falle, sollten sich doch über eine faireres Verfahren dann die Schienenfahrwege durchsetzen, die Technikerstellen noch vom Präsidium einkassiert werden können. Dazu gab es entsprechende Informationen an uns.
Beide Informationen konnten wir nicht schriftlich belegen und wurden daher als "Gerüchte" behandelt. Obwohl das Dekanat dazu etwas wissen müsste. Aber geäußert wurde sich nicht dazu.

So wurde dann mit den Stimmen der Professoren die Stelle "Schienenfahrwege und Bahnbetrieb" dem Geld geopfert.

Wir werden in der Sondersitzung im April und auch schon davor dafür kämpfen, dass die Schienenfahrwege die noch freie Stelle bekommt. Dieses Fachgebiet ist zentral für den Bachelor Verkehrswesen und den Master "Planung und Betrieb".

Über die Diskussionskultur und die Art den Beschluss herbeizuführen werden wir mal schweigen.


Ende war zwei Stunden später als sonst üblich. Also 20Uhr.

RN

PS: Das ist die zweite Version des Textes. Die erste wurde vom Blogsystem gefressen. Arrrrgh.

161. Fakultätsrat der Fak 5 - 18.11.2015

Schweres Wetter kündigt sich an in der Fakultät. Dazu unten mehr.

Zunächst ging es ganz normal voran.

Prof. Peitsch ist als Prodekan für Forschung zurückgetreten.

Für die Aerodynamik ist inzwischen das angeforderte dritte Gutachten eingegangen. Das Dekanat wird mit dem Präsidium das weitere Vorgehen abstimmen.

Die Neufassung der Praktikumsrichtlinien aller Studiengänge im Verkehrswesen (BSc. und MSc.) ist mit einer kleinen Ergänzung erfolgt. Diese gibt es dann damnächst auf der entsprechenden Seite der Fakultät.

Die Stellungnahme der Fakultät zur Zugangs- und Zulassungsordnung (ZZO) für den Master "Luft- und Raumfahrttechnik" wurde einstimmig beschlossen, ebenso die Änderungen der Ausbildungskommission. Das geht jetzt wieder zurück in den Akademischen Senat und wird hoffentlich bald auch endgültig beschlossen.

Es soll eine Kooperation der TU mit dem Umweltbundesamt geben. Dazu lag eine Vereinbarung vor, in der auch die Fachgebiete aufgeführt sind, die an der Fakultät 5 dort kooperieren wollen. Dabei wurde irgendwie Prof. Hecht mit den Schienenfahrzeugen vergessen. Das musste noch korrigiert werden.

Die Verteilung von WM-Stellen für die Lehre auf die Fachgebiete für das erste Halbjahr 2016 wurde behandelt. Die Fakultät gibt zusätzlich zu den zentral vergebenen Mitteln noch 10 Stellen drauf. Beschlossen wurde die Verteilung nach dem Schlüssel 70:30. Was sich genau dahinter verbirgt, hatten wir mal in einem Rundschreiben ausgeführt. (Hier S.5)

Und dann zogen dunkle Wolken auf.

Im Zuge der Sparmaßnahmen an der TU muss die Fakultät eine Professur als "Innovationsprofessur" benennen. Diese Professuren kommen in einen zentralen Topf und werden dann, nach noch nicht festgelegten Kriterien, auf die Fakultäten neu verteilt.
Allerdings bewirbt sich die TU auch in der bundesweiten Exzellenzinitiative. Sollte der Antrag durchgehen, ist damit auch die Zusage verbunden, die dort aufgeführten Professuren zu besetzen und zwar auf dauer. Man kann sich ausrechnen, welche Stellen dann dafür genommen werden.
Die Fakultät 5 ist in der TU nicht gerade stark bei der Exzellenzinitiative der TU vertreten. Sollte also der Antrag durchgehen, ist das benannte Fachgebiet wahrscheinlich weg.

Weiterhin ist es formal an der Fakultät so geregelt, dass frei werdende Professuren in einen Topf kommen, und alle Institute Anträge stellen können und sich die Stelle schnappen dürfen, wenn der Antrag gegenüber den anderen durchgeht. Eine Art Wettbewerb der Institute. Dazu gibt es immer zu Semesteranfang eine Sondersitzung mit den demnächst freiwerdenden Professuren im Topf.

Das wurde bisher nie wirklich so angewendet. Es gab gelegentlich schon konkurrierende Anträge, aber immer ist der Antrag durchgegangen, der die Stelle wiederbesetzt hat. Meist aus guten Gründen.
In letzter Zeit wurde das weniger eindeutig, aber von einem wirklich offenen Wettbewerb ist man noch weit entfernt.

Zunächst wurde "Flugführung und Luftverkehr" vom Präsidium als "Innovationsprofessur" genommen. Die Fakultät hat sich entschieden, dass das Fachgebiet zu wichtig ist und hat dafür die "Technische Akustik - Körperschall" eingetauscht.
Bis Jahresende will das Präsidium eine verbindliche Zusage haben, welche Stelle denn nun benannt wird. Dazu sollte es dann eine Abstimmung der Professoren untereinander und einen Vorschlag geben.
Das Dekanat hatte daraus jetzt die Stelle "Schienenfahrwege und Bahnbetrieb" vorgeschlagen. Das aus der Überlegung heraus, dass nicht nur ein Professor daran hängt, sondern auch ein Fachgebiet, also Verwaltungs- und technisches Personal. Das wären bei der "Technischen Akustik" drei Stellen Techniker und bei "Bahnbetrieb" 1,5 Techniker. Man will also 1,5 Techniker an der Fakultät behalten. Soweit so nachvollziehbar.

Allerdings wurde dabei aus unserer Sicht nicht oder nicht ausreichend betrachtet, welche Risiken das für die Lehre bedeutet. Oben hatte ich ja ausgeführt, wie unsicher es ist, dass die als "Innovationsprofessur" benannte Stelle wieder dorthin zurückgeht, wo sie jetzt ist.
Betrachtet man jetzt noch die Auswirkungen, die das auf die Lehre und die Studiengänge der Fakultät haben kann, so würde bei der "Technischen Akustik" eine von zwei Akustikstellen wegfallen und die Fachrichtung Akustik in PI kleiner. Bei "Schienenfahrwege und Bahnbetrieb" würde ein wesentlicher Teil der Bahntechnik und vor allem der Bahnbetrieb wegfallen. Es bliebe in dem Bereich Bahn nur noch das Fahrzeug Eisenbahn übrig. Damit wäre das Verkehrswesen als Ganzes (Alle Verkehrsträger und die Planung als Gesamtkonzept) und der Master "Planung und Betrieb im Verkehrswesen" gefährdet.

Das Risiko war uns dann im Vergleich zu 1,5 Technikerstellen dann doch zu hoch. Die Profs. sehen das vielleicht anders, und auch eventuell die SoMis (sonstige Mitarbeiter), aber wir sind nunmal für die Studis dort reingewählt.

Die Abstimmung nach langer und kontroverser Diskussion war dann auch geheim. Ergebnis waren 5 Stimmen für die Benennung von "Schienenfahrwege und Bahnbetrieb", 5 Stimmen dagegen und zwei Enthaltungen. Also ganz knapp abgelehnt. (Für einen Beschluss braucht es mehr Ja als Nein Stimmen)
Die Studis, also wir und Sputnik waren uns da mit der Ablehnung einig.

Die Diskussion ist damit aber noch nicht zu Ende, auch wenn es schon eine Art Vorentscheidung ist. Auf der nächsten Sondersitzung der Fakultät, wenn die Professuren im Wettbewerb vergeben werden, wird genau der Konflikt wieder auftreten, wenn beide betroffenen Institute einen entsprechenden Antrag stellen. Die Chancen für das Verkehrswesen sind aber so höher und die Auswirkungen auf PI zwar vorhanden, aber weniger gravierend.

Wir hoffen dennoch, dass die Akustik dann als "Innovationsprofessur" wieder an die Fakultät zurückgeht und werden uns dafür einsetzen. Es ging uns erstmal um Risikominimierung im Sinne der Studis.
Wir werden sehen, wie sich das weiter entwickelt und wann uns der Himmel auf den Kopf fällt.

Das war es dann auch schon mit spannenden Punkten.

RN

66. Sitzung der AK der Fakultät 5 - 05.11.2015

Es kündigte sich ja schon im September an: Eine AK Sitzung wird gebraucht. So geschah es dann auch.

Zunächst gab es einige Konfusion um die Beschlussfähigkeit und den Vorsitz.

Nachdem das geklärt war, wurde die Neufassung der Praktikumsrichtlinien für die Studiengänge im Verkehrswesen diskutiert. Also Bachelor und alle Master in dem Bereich.

Das Ganze wurde von Praktikumsobmann um einige Prosa erleichtert und inhaltlich auch etwas verändert.

Ein Praktikumsbericht wird nicht mehr notwendig sein. Es reicht ein Zeugnis, bzw. eine Bescheinigung über die Durchführung des Praktikums und die dabei geleisteten Tätigkeiten. Diese müssen überwiegend einer Ingenieurstätigkeit entsprechen. Also acht Wochen Rohre biegen fällt raus, ebenso wie pauschale Anrechnung von Wehrdienst. Auch das wird dann auf die fachliche Arbeit geprüft. Die alte Regelung bestand noch aus Diplomzeiten, in denen ein maschinenbauliches Grundpraktikum gefordert war, passt aber nicht mehr zum Bachelorstudiengang.

Weiterhin ist es jetzt möglich ein Praktikum auch offiziell in Teilzeit zu machen. Als Werkstudent oder anders.

Die neue Praktikumsrichtline tritt am 1.1.2016 in Kraft, es wird aber eine inoffizielle Übergangsregelung bis 31.03.2016 geben.

Der zweite große Punkt war die Zugangs- und Zulassungsordnung "Master Luft- und Raumfahttechnik".

Es gab diverse Anmerkungen der Kommission für Studium und Lehre (LSK) und auch der Rechtsabteilung dazu.

Sieht man sich die Ordnung jetzt an, ist nicht mehr viel Text übrig geblieben. Allerdings ist vieles davon schlicht woanders schon geregelt. Man braucht es also nicht doppelt. Das wäre zwar erstmal übersichtlicher, würde aber bei Änderungen an einer Stelle Probleme woanders erzeugen. Teilweise bekommt man dann auch widersprüchliche Regelungen. Das gilt es zu vermeiden.

Daneben gab es einige recht unverständliche Anmerkungen der LSK. Die wurden dann auch entsprechend kommentiert.

Inhaltlich wurden die Listen im Anhang etwas verändert. Dort tauchen keine Modultitel mehr auf, weil es nicht um Module, sondern Kompetenzen geht. Das hat zu Verwirrung geführt.

Im Bereich der Mathematik wurde außerdem dafür gesorgt, dass nicht nur numerische Lösungen von DGL anerkannt werden, sondern auch analytische. Das bedeutet, man muss nicht Numerik gemacht haben, es geht auch DGL.

Es gab noch eine kurze Diskussion zur Erstsemestereinführung (ESE).

Das Präsidium will die ESE gerne in die Woche vor Semesterstart legen. Allerdings fehlen dafür nicht nur die Rahmenbedingungen, sondern es wurde bisher auch nicht wirklich mit den Betroffenen geredet.

Die ZZOs für die Master "Fahrzeugtechnik" und "Planung und Betrieb im Verkehrswesen" wurden nur kurz behandelt. Dafür lagen nur Modullisten vor, die noch in einem sehr frühen Ideenstadium sind.

Einige andere Dinge wurden aufgrund knapper Zeit vertagt. Das kommt dann demnächst.

RN

385. Sitzung des Institutsrates ILR - 03.11.2015

Lange nicht davon gehört, lange ist nichts passiert.

Diesmal fand die Sitzung nicht im F statt, sondern auf der anderen Straßenseite im MAR. Prof. Peitsch fand die Bewegung ganz angenehm. Ansonsten gab es geteilte Meinungen, auch wenn der Raum sehr gelobt wurde.

Es soll eine neue S-Professur in Zusammenarbeit mit dem DLR geben. "Dynamik von Turbomaschinen". Das ist schon auf dem Weg und demnächst geht es dann mit dem Gremienweg los.

Das Institut bekommt dieses Jahr wieder Mittel von der Fakultät für IT Technik in der Lehre. Dazu soll ein Konzept zur Verwendung ausgearbeitet und dann im Institutsrat vorgestellt werden. Diese Mittel werden reihum an die Institute vergeben, so dass jedes Institut etwa alle drei bis vier Jahre dran ist.

Die Gastprofessuren für Aerodynamik und Flugführung wurden verlängert.

Herr Prof. Thorbeck wurde gewürdigt. Dieser ist Ende September in den Ruhestand gegangen. Er sucht jetzt nach einem Boot für eine Weltumsegelung. Wir wünschen immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel und bedanken uns für die gute Zusammenarbeit in verschiedensten Gremien und darüber hinaus.

Daraufhin konnte sich auch gleich sein Nachfolger, Prof. Bardenhagen vorstellen. Wir sind gespannt auf die Zusammenarbeit.

Ein großer Punkt war die Raumsitutation am ILR. Besonders der "Lernraum", der momentan aufgrund von Brandschutzbestimmungen gesperrt ist. Dafür wurde von Prof. Bardenhagen eine Lösung vorgeschlagen, die allerdings eine Absicherung von Kosten durch das Institut erfordert. Dazu gab es noch einige Anregungen, die jetzt geprüft werden und die Zusage der Absicherung. Wenn das soweit umgesetzt ist, kann der Raum wieder genutzt werden.

Die Zusage, dass Seminarräume offen zum lernen sind, wenn keine Veranstaltungen stattfinden, wurde in letzter Zeit nicht eingehalten. Das wurde kritisiert, es sieht aber nicht nach einer Verbesserung aus.

Dann war ein Punkt noch die Auswirkungen der Sparpläne des Präsidiums, besonders beim technischen Personal.

Hier wurde festgestellt, dass die Situation sich etwas entspannt hat und man noch nicht genau weiß, was da kommt. Jedenfalls nicht so bald.

Dann gab es noch einen Bericht aus der Werkstatt. Dort sind etliche Maschinen kurz vor Ende der Lebensdauer und man muss sich mal Gedanken um Investitionen machen.

Die Termine für die nächsten Sitzungen wurden festgelegt.

02.12. - 06.01. - 03.02.
jeweils 14 Uhr

RN

65. Sitzung der AK der Fakultät 5 - 27.07.2015

Etwas verspätet der Bericht, ich hatte es einfach vergessen.

Die AK im Juli beschäftigte sich mit den Modullisten und Modulbeschreibungen.

Dabei traten in einigen Bereichen sehr merkwürdige Beschreibungen auf. Teilweise waren die Regeleungen zu Portfolioprüfungen illegal und obligatorische Voraussetzungen zur Prüfungsanmeldung reingeschrieben, die gegen Beschlüsse der Fakultät verstoßen.

Grundsätzlich gilt, Elemente in Portfolioprüfungen sind kompensierbar, es geht also nicht, dass man bei einem nicht bestandenen automatisch durchfällt.

Ebenso gilt, dass das Bestehen von Modulen nicht zwingend Voraussetzung ist, um ein anderes Modul zu belegen. Der Inhalt kann vorausgesetzt werden, nicht aber die bestandene Prüfung.

Entsprechende Hinweise wurden gegeben und das Dekanat kümmert sich um die Umsetzung.

Weiterer Punkt war die Vergabe von Maluspunkten.

Das ist illegal.

Es gab einige Beispiele dafür, nicht nur der direkte Punktabzug in Klausuren, sondern auch Konstruktionen wie Multiple-Choice-Blöcke, die nur gewertet werden, wenn keine falschen Antworten darin gegeben wurden. Beides ist Illegal.

Es gibt inzwischen dazu auch ein Rundschreiben des Präsidenten mit Verweis auf ein Urteil. Sollte also jeder Prof. erhalten haben.

Das Urteil besagt einfach gesprochen, dass jede gezeigte Leistung anzuerkennen ist und nicht ungültig gemacht werden kann. Also auch die richtige Beantwortung einer Frage im Test.

 

RN

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